DEUTSCHLAND | Hamburg/ Schleswig-Holstein

 
Immer informiert bleiben - mit unserem Newsletter "Eurobrief"!
Wir finden für Sie neue Geschäfts- und Projektpartner im Ausland.
Foto: www.mediaserver.hamburg.de / Christian O. Bruch
Wir beraten Sie zu EU-Förderung und Finanzierung - im direkten Auftrag der EU.
© European Union, 2015 / Source: EC - Audiovisual Service / Photo: Cristof Echard
Wir verschaffen Ihnen Zugang zu internationalen Märkten.
Foto: www.mediaserver.hamburg.de / Christian Spahrbier
Wir unterstützen Innovation und Technologietransfer.

Unser Netzwerk unterstützt und berät Sie direkt vor Ort - in Hamburg, Schleswig-Holstein und im Rest der Welt.

Aktuelle Nachrichten

Infotag „EU Open for Business“: So unterstützt die EU den norddeutschen Mittelstand

|   Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten

Am 18. Juni 2019 fand in den Media Docks in Lübeck ein Infotag für norddeutsche Multiplikatoren statt, zu dem die Kommission gemeinsam mit den Partnern des Enterprise Europe Network (EEN) aus Hamburg / Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen geladen hatte. Bei der Veranstaltung wurden anhand von Praxisbeispielen Angebote der EU vorgestellt, die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Zugang zu Fördermitteln, die Erschließung neuer Märkte und die Suche nach neuen Geschäftspartnern erleichtern.

Was haben die Hanse und die Kampagne „EU Open for Business“ in Norddeutschland miteinander gemein? Beide gründen auf wirtschaftlichen Interessen, die nur durch Zusammenarbeit erreicht werden können. Und beide feierten gewissermaßen ihren Start in Lübeck!

Europäische KMU-Förderung im Fokus

Einleitend zum EU-Infotag gab Kristin Schreiber, Direktorin für Mittelstandspolitik und das COSME-Programm der Europäischen Kommission, einen Ausblick auf die europäische KMU-Förderung. Zu den derzeitigen Herausforderungen des Mittelstands in Norddeutschland zählen laut Frau Schreiber u.a.:

  • eine geringe Industriedichte und niedrige Ausgaben für Forschung und Entwicklung (insbesondere in den Flächenländern),
  • Probleme beim Zugang zu Risikokapital und
  • die Tatsache, dass Exportmöglichkeiten noch nicht ausreichend genutzt werden.

Das Enterprise Europe Network sei das entscheidende Instrument bei der Bewältigung dieser Herausforderungen. Nach einer Podiumsdiskussion mit Frau Schreiber sowie den Vorständen und Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern der regionalen EEN-Trägerorganisationen erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die Praxis des Netzwerks. Hierbei schilderten vom EEN erfolgreich beratene Unternehmen äußerst anschaulich den Mehrwert des internationalen Netzwerks.

Auch Unternehmen aus Hamburg und Schleswig-Holstein waren dabei:

Aus Hamburg stellte sich das Startup LignoPure vor, aus Schleswig-Holstein die Unternehmen e-nema und Infinite Fuels. Matthias Müller, Geschäftsführer von Infinite Fuels, lobte die Unterstützung des Enterprise Europe Network  bei der erfolgreichen Beantragung eines EU-Umweltprojekts. In diesem Zusammenhang wurde das EU-Programm LIFE auch noch einmal gesondert beworben.

Kampagne

Mit der Kampagne „EU Open for Business“ möchte die Europäische Kommission auf die Vorteile des Europäischen Binnenmarkts und ihre Unterstützungsangebote für KMU aufmerksam machen. Zu Letzteren zählt auch das Enterprise Europe Network (EEN) – das weltweit größte Unterstützungsnetzwerk für KMU.

In diesem Jahr stehen Deutschland und Österreich im Zentrum der EU-Kampagne. Auf den Infotag werden daher noch weitere Aktionen hier in Norddeutschland folgen. Wenn Sie in den nächsten Tagen in Lübeck unterwegs sind, halten Sie doch einmal Ausschau nach einem EU-Plakat mit Tillmann Frank, Geschäftsführer von e-nema!

Neugierig auf mehr?

Schauen Sie sich gerne die Veranstaltung im Webcast an. Außerdem bietet die Website zur EU-Kampagne, www.euopen4business.eu, viele spannende Materialien für KMU und ihre Unterstützer.

© Focke Strangmann (Fotograf)

© Focke Strangmann (Fotograf)

Die Referentinnen und Referenten der Veranstaltung reisten aus ganz Norddeutschland und Brüssel an. © Focke Strangmann (Fotograf)
Die Referentinnen und Referenten der Veranstaltung reisten aus ganz Norddeutschland und Brüssel an. © Focke Strangmann (Fotograf)