EEN Hamburg/ Schleswig-Holstein https://een-sh.descpro.de Nachrichten des EEN Hamburg/ Schleswig-Holstein DE TYPO3 News Fri, 14 Aug 2020 18:28:20 +0200 Fri, 14 Aug 2020 18:28:20 +0200 TYPO3 EXT:news news-1471 Mon, 03 Aug 2020 14:49:38 +0200 Öffentliche Konsultation zu Herausforderungen der Cybersicherheit für Unternehmen https://een-hhsh.de/1471-oeffentliche-konsultation-zu-herausforderungen-der-cybersicherheit-fuer-unternehmen/2b00473ed6e3f1b2d2affa1a21f08310.html Die EU-Kommission möchte einfache und wirksame Empfehlungen für Unternehmen entwickeln, damit sie Fragen der Cybersicherheit künftig gut bewältigen können. Die Agentur der Europäischen Union für Computer- und Netzsicherheit, ENISA, startet eine zweimonatige öffentliche Umfrage für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der EU, um Feedback zum Stand ihrer digitalen Sicherheit und ihrer Vorbereitung auf Krisen wie COVID-19 einzuholen. Die Umfrage richtet sich an einzelne Eigentümer und Angestellte von KMU in der EU sowie an KMU-Verbände - sowohl auf der Ebene der Mitgliedstaaten als auch auf EU-Ebene. 

Der Zweck dieser Umfrage ist:
   - Cybersicherheitsherausforderungen zu identifizieren, mit denen KMU konfrontiert sind, 
   - die Fähigkeit, mit Fragen der Cybersicherheit in einer Krise wie COVID19 umzugehen, von KMU in der EU zu analysieren und 
   - relevante vorbildliche Lösungen aus der Praxis zu identifizieren. 

Die Umfrage ist bis zum 15. September um 12:00 Uhr geöffnet. Bitte folgen Sie diesem Link, um daran teilzunehmen: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/SMEsSurvey

KMU, die an den nächsten Schritten der Umfrage teilnehmen möchten, können außerdem eine E-Mail an resilience[at]enisa.europa.eu senden.

 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1470 Mon, 03 Aug 2020 14:11:25 +0200 Das Enterprise Europe Network jetzt auch im Blogformat https://een-hhsh.de/1470-das-enterprise-europe-network-jetzt-auch-im-blogformat/047ed183bdd0c442954d90c5132baf11.html Mehr über die Dienstleistungen des EEN in Deutschland erfahren - dann besuchen Sie doch mal unseren neuen Blog Mit vielen unterschiedlichen kostenfreien Dienstleistungen unterstützt das Enterprise Europe Network Unternehmen in ganz Deutschland bei der Internationalisierung, Forschungskooperationen oder bei der Nutzung von Fördermitteln - auch im Ausland

Dies sind nur ein paar der Aufgaben, die die Beraterinnen und Berater in den einzelnen Bundesländern unter dem Motto #EENCanHelp umsetzen. Die Vielseitigkeit der Unterstützungsangebote für Unternehmen mal hervorzuheben ist das Ziel des neuen EEN-Blogs. Hier stellen die Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland – unter dem Blickwinkel wie Unternehmen von der Förderung des Netzwerkes profitieren können – sich und ihre Arbeit vor. Schauen Sie doch mal vorbei: blog.een-deutschland.de

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Rheinland-Pfalz / Saarland Lokalnachrichten Berlin / Brandenburg Lokalnachrichten Thüringen Lokalnachrichten Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten Baden-Württemberg Lokalnachrichten Niedersachsen Lokalnachrichten Bremen Lokalnachrichten Hessen Lokalnachrichten Sachsen-Anhalt  Lokalnachrichten Mecklenburg-Vorpommern Lokalnachrichten Nordrhein-Westfalen Lokalnachrichten
news-1178 Mon, 03 Aug 2020 10:00:00 +0200 Aktuelle EU-Ausschreibungen im August https://een-hhsh.de/1178-aktuelle-eu-ausschreibungen-im-august/d9425ab1d3064e79f37741c83b6e3a11.html Unser Newsletter "EU-Ausschreibungsliste" bietet einen Überblick über die wichtigsten Fristen. Monatlich informieren wir über unseren Newsletter "EU-Ausschreibungsliste" über die Einreichungsfristen in den verschiedensten EU-Programmen sowie international ausgerichteten Bundesprogrammen.

In dieser Ausgabe möchten wir Sie ganz besonders auf den nächsten Stichtag für die Ausschreibung im Rahmen des Eurostars-Programms, den 03.09.2020, aufmerksam machen. Eurostars ist ein gemeinsames Förderprogramm der Initiative EUREKA und der Europäischen Kommission mit dem Ziel, forschungsintensive kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verstärkt für eine europäische Zusammenarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu motivieren. Für die Projekte können sich Konsortien mit Partnern aus mindestens zwei Teilnahmeländern mit einem forschungstreibenden KMU als Konsortialpartner und weiteren Projektpartnern wie KMU und Forschungsinstituten bewerben.

Zur aktuellen Ausgabe der EU-Ausschreibungsliste gelangen Sie hier.

Für individuelle Beratungen zu allen EU-Förderprogrammen nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1441 Thu, 25 Jun 2020 11:19:45 +0200 Virtuelle Kooperationsbörsen bündeln Angebot und Nachfrage in wichtigen Branchen https://een-hhsh.de/1441-virtuelle-kooperationsboersen-buendeln-angebot-und-nachfrage-in-wichtigen-branchen/90a7524230b7d2d5e86bdf69f84637d8.html Auf die großen Herausforderungen, verursacht durch Covid-19, hat das EEN flexibel reagiert. So wurden Veranstaltungs- und Messeabsagen durch ein breites Angebot virtueller Kooperationsbörsen in vielen Schlüsselbranchen kompensiert. Die exklusiv für den Healthcare-Bereich initiierte Plattform Care & Industry together against CORONA unterstützt Unternehmen, Krankenhäuser und Institutionen aus dem Medizin- und Gesundheitsbereich dabei, Angebot und Nachfrage von Dienstleistungen, Projekten und Produkten in Zeiten von CORONA über Grenzen hinaus zusammenzubringen. Mehr als 700 Firmen haben sich bereits registriert, die 1500 Produkte und Projekte in die Plattform eingestellt haben.

Auch in anderen Branchen können innovative Ideen, neue Lösungen und Know-how mit Hilfe virtueller Kooperationsbörsen effektiv geteilt werden. Eine Auflistung finden Sie hier.

Die Teilnahme an virtuellen Kooperationsbörsen ist unkompliziert und größtenteils kostenlos. Interessierte Vertreter von Unternehmen oder Forschungsinstitutionen können ein Profil einstellen, das durch die Veranstalter vor der Veröffentlichung validiert wird, um hohe Qualitätsstandards zu garantieren. Ein Profilinhaber ist dann für andere Teilnehmer auffindbar und kann darüber hinaus auch eigenständig nach Kooperationspartnern suchen und Gespräche anfragen, um ein virtuelles Meeting zu arrangieren und mithilfe der Online-Plattform durchzuführen. 

Das EEN Hamburg Schleswig-Holstein unterstützt Unternehmen und Institutionen bei der Nutzung der virtuellen Kooperationsbörsen und der Kontaktanbahnung zu passenden Geschäfts-, Technologie- oder Projektpartnern in Europa und weltweit.

Mitarbeiter des EEN

Kontakt

Bild: EASME EEN (EASME COSME)

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1440 Thu, 25 Jun 2020 10:52:56 +0200 Wiederaufbauplan und nächster EU-Haushalt https://een-hhsh.de/1440-wiederaufbauplan-und-naechster-eu-haushalt/99110d1c847c28c02543e2eeca4828e9.html Als Reaktion auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Europa hat die Europäische Kommission einen Vorschlag für einen Aufbauplan und gezielte Verstärkungen des langfristigen EU-Haushalts 2021-2027 vorgelegt. Was bedeutet das für die Förderung des Unternehmertums in Europa? Im Jahr 2018 hatte die Europäische Kommission einen Vorschlag für den nächsten siebenjährigen EU-Haushalt vorgelegt, der aber bisher noch nicht angenommen wurde. Nun hat die Kommission einen neuen Vorschlag vorgelegt, der aus dem Aufbauplan „Next Generation EU“ mit 750 Mrd. EUR und aus dem umgearbeiteten langfristigen EU-Haushalt besteht, der einen Umfang von 1100 Mrd. EUR hat. Damit würde der Vorschlag die finanzielle Schlagkraft des EU-Haushalts auf insgesamt 1,85 Billionen EUR erhöhen. Der Aufbauplan soll Beschäftigung und Wachstum ankurbeln, Europa widerstandsfähiger und strategisch autonomer machen sowie Investitionen in den ökologischen und den digitalen Wandel unterstützen.

Laut verschiedener Analysen steht die europäische Wirtschaft vor einer tiefen Rezession[1]. Europäische Unternehmen haben Eigenkapitalverlusten und erwarten Investitionslücken in den Jahren 2021 und 2022. Bestimmte Sektoren wie Tourismus und Verkehr werden voraussichtlich besonders betroffen sein.

Die zentralen Punkte der im Rahmen des Aufbaufonds vorgeschlagenen Initiativen für die Wiederankurbelung der Wirtschaft und Belebung der privaten Investitionstätigkeit umfassen die Aufstockung und Erweiterung des europäischen Investitionsprogramms InvestEU und ein neues Solvenzhilfeinstrument. Eine neue, in InvestEU eingebettete Fazilität für strategische Investitionen soll Investitionen in die Förderung der Resilienz wichtiger Wertschöpfungsketten im Binnenmarkt sowie insbesondere derjenigen strategischen Sektoren, die für die grüne und die digitale Wende von Bedeutung sind, anschieben. Auch der InvestEU-Beitrag für nachhaltige Infrastrukturen wird erhöht. Das neue Solvenzhilfeinstrument wird die EU-Haushaltsgarantie nutzen, um private Mittel zu mobilisieren, mit denen das Kapital rentabler europäischer Unternehmen aus allen Wirtschaftszweigen gestützt werden soll. Zurzeit ist es aber unklar, inwieweit deutsche Unternehmen zu den Nutznießern des neuen Instrumentes gehören werden.

Darüber hinaus werden Unternehmen von Investitionen in die Anpassung des Binnenmarkts an das digitale Zeitalter profitieren, insbesondere von der geplanten raschen Einführung von 5G-Netzen.

Für das Binnenmarktprogramm sollen die vorgeschlagenen Haushaltsmittel beibehalten werden.

Eine Übersicht über den gesamten Vorschlag für den Aufbaufonds und den langfristigen EU-Haushalt finden Sie hier.

Bild: EC - Audiovisual Service, European Union 2020 


[1] u.a. https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_20_799

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1349 Wed, 24 Jun 2020 15:06:00 +0200 EU-Maßnahmen für die Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus https://een-hhsh.de/1349-eu-massnahmen-fuer-die-abfederung-der-wirtschaftlichen-auswirkungen-des-coronavirus/ba20957bd9b4ce954ce24416a0847d67.html Die Coronavirus-Pandemie ist ein großer Schock für die europäische und die globale Wirtschaft. Die Europäische Union begegnet der Coronakrise mit verschiedenen gemeinsamen Instrumenten. Unten eine Zusammenfassung der bisherigen Vorschläge, die Auswirkungen des Coronavirus auf Gesellschaft und Wirtschaft in der EU abzufedern und die zur Verfügung stehenden Mittel zu mobilisieren:

  • Die Europäische Zentralbank hat ein Notkaufprogramm für Anleihen in Höhe von 750 Milliarden Euro angekündigt. [mehr] Im Juni wurde das Notkaufprogramm ausgeweitet. 
  • Im Bereich Staatliche Beihilfen nimmt die Europäische Kommission einen Befristeten Rahmen an, damit die Mitgliedstaaten die Wirtschaft infolge des COVID-19-Ausbruchs wirksamer unterstützen können. [mehr]
  • Im Rahmen der neuen Initiative „Coronavirus Response Investment Initiative“ schlägt die Europäische Kommission vor, 37 Mrd. EUR aus dem Bereich Kohäsionspolitik für die Bekämpfung der Corona-Krise bereitzustellen. [mehr]
  • Das Pandemic Crisis Support-Instrument des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) wurde im Mai aktiviert. Dadurch können Eurostaaten Kreditlinien zur Bewältigung der Corona-Krise in Anspruch nehmen. [mehr]
  • Die Initiative zum Erhalt von Arbeitsplätzen und zur Unterstützung von Unternehmen (SURE) der Europäischen Kommission stellt 100 Mrd. EUR bereit, um die Mitgliedstaaten bei Kurzarbeitsregelungen zu unterstützen. [mehr]
  • Im März hat die Europäische Investitionsbank angekündigt, dass sie 40. Mrd EUR an EU-Mitteln mobilisiert. [mehr] An diesem Garantiefonds der EIB wird noch gearbeitet.
  • Im Juni hat die Europäische Kommission einen Aufbauplan und einen neuen Haushaltsentwurf für den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) vorgestellt. [mehr] 

Wir werden weiterhin die EU-Maßnahmen verfolgen, insbesondere diejenigen, die KMU unterstützen sollen. 

Bild: European Communities, 2006, Quelle: EC - Audiovisual service

 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1401 Tue, 05 May 2020 14:26:50 +0200 Internationales Netzwerken trotz Corona https://een-hhsh.de/1401-internationales-netzwerken-trotz-corona/93e34502573b30fb73f0a6317e8d80db.html Gerade jetzt, wo Messen und Konferenzen abgesagt werden und Geschäftsreisen nicht möglich sind, möchten wir Sie über das Enterprise Europe Network bestmöglich unterstützen, um dennoch Kontakte zu Geschäfts- und Forschungspartnern in Europa und der Welt aufzubauen... Gerade jetzt, wo Messen und Konferenzen abgesagt werden und Geschäftsreisen nicht möglich sind, möchten wir Sie über das Enterprise Europe Network bestmöglich unterstützen, um dennoch Kontakte zu Geschäfts- und Forschungspartnern in Europa und der Welt aufzubauen. Sie erreichen uns wie gewohnt per Mail und per Telefon. Stöbern Sie auch gerne in der „Partnership Opportunity Database“ des EEN. Unter der neuen Rubrik „Virtuelle Kooperationsbörsen“ finden Sie ab sofort auf unserer regionalen Website Informationen und Links zu Online-B2B-Events des EEN.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten Hamburg / Schleswig-Holstein Lokale Veranstaltungen
news-1355 Tue, 24 Mar 2020 15:31:05 +0100 Aktuelle Auswirkungen der Corona-Krise https://een-hhsh.de/1355-aktuelle-auswirkungen-der-corona-krise/3cdcaf1e3bbfd44e3b7a8a5876c0990d.html Verschobene EU-Antragsfristen, abgesagte Veranstaltungen, neue Hilfsinstrumente… Auch sämtliche Arbeitsbereiche des EEN sind von der aktuellen Krise betroffen. Die politischen Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie in der ganzen Welt sind mittlerweile für uns alle deutlich spürbar. Natürlich wirken sich die strikten Einschränkungen des öffentlichen Lebens auch deutlich auf sämtliche Arbeitsbereiche des Enterprise Europe Network in Hamburg und Schleswig-Holstein aus.

Zunächst möchten wir darüber informieren, dass diverse Einreichfristen in HORIZON 2020, dem EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation, verlängert wurden. Mit Ausnahme des IMI-Aufrufs sind alle Fristen, die bis zum 15. April 2020 enden sollten, nach hinten verschoben worden. Die neuen Fristen und Details der einzelnen Aufrufe entnehmen Sie bitte dem EU Funding and Tenders Portal. Bitte beachten Sie außerdem, dass noch weitere Fristverschiebungen angekündigt werden könnten - auch in anderen EU-Programmen - und behalten Sie stets die Informationen auf den offiziellen EU-Seiten im Auge, wenn Sie einen Antrag vorbereiten.

Jegliche Veranstaltungen in nächster Zeit, sowohl internationale Kooperationsbörsen als auch kleinere Workshops, mussten / müssen wir leider absagen. Wir hoffen, dass wir später Ersatztermine bekanntgeben können. Bevor wir einen neuen Versuch unternehmen und ein neues Datum suchen, werden wir jedoch abwarten, bis sich die Lage stabilisiert hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist leider nicht abzusehen, wann wieder gefahrlos öffentliche Veranstaltungen durchgeführt werden können.

Persönliche Beratungsgespräche bzw. Besuche in unseren Einrichtungen sind bis auf weiteres leider ebenfalls nicht möglich. Bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail oder Telefon, wenn Sie Unterstützungsbedarf haben.

Wir sind uns natürlich bewusst, dass Themen wie Internationalisierung und Innovationsmanagement aktuell in den Hintergrund geraten können, denn angesichts der Corona-Krise stecken viele kleine und mittlere Unternehmen in existenziellen finanziellen Schwierigkeiten. Betroffene finden auf den folgenden Seiten stets die aktuellsten Informationen zu allen bislang verfügbaren Hilfsinstrumenten.

Für Hamburg: https://www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuer-unternehmen

Für Schleswig-Holstein: https://www.ib-sh.de/infoseite/corona-beratung-fuer-unternehmen/

Es ist uns ein großes Anliegen, Sie bestmöglich durch diese schweren Zeiten zu begleiten. Als EEN unterstützen wir die zuständigen Akteuren daher wo immer möglich und haben teilweise auch selbst Beratungsaufgaben hinsichtlich der wirtschaftlichen Hilfspakete übernommen. So möchten auch wir unseren Beitrag dazu leisten, den Mittelstand in unserer Region zu stützen und mit Ihnen gemeinsam durch diese Krise zu gehen.

Bleiben Sie stark und gesund!

Ihr Team vom Enterprise Europe Network Hamburg / Schleswig-Holstein

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1342 Tue, 17 Mar 2020 08:01:35 +0100 Veranstaltungsrückblick: EENorthlights https://een-hhsh.de/1342-veranstaltungsrueckblick-eenorthlights/2ce3b5252416b64a1516b9731f394e48.html Wie können wir Kooperationen zwischen deutschen, dänischen und schwedischen Unternehmen fördern? Vor dem Hintergrund dieser Frage hat sich die neue Arbeitsgruppe des Enterprise Europe Networks vom 09.-10. März in Hamburg getroffen. Deutsche, dänische und schwedische Berater haben zusammen diskutiert, wie sie noch besser in den Bereichen Match-Making sowie Forschung und Innovation zusammenarbeiten können. Die Zusammenarbeit wird nun unter dem Namen „EENorthlights“ weitergeführt.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1340 Mon, 16 Mar 2020 10:59:30 +0100 Mögliche Auswirkungen des europäischen Grünen Deals auf Projektfinanzierungen https://een-hhsh.de/1340-moegliche-auswirkungen-des-europaeischen-gruenen-deals-auf-projektfinanzierungen/fefe5f490aa683a00cc7aa508bd1d47e.html Das Stichwort Green Deal oder Grüner Deal taucht nun in EU-Aufrufen auf. Zum Beispiel richtet sich die zweite Ausschreibung im Rahmen des EIC-Accelerator-Pilotprogramms (2020) ausschließlich an Antragstellende mit Projektideen aus dem Themenbereich Green Deal. Deswegen wollen wir kurz den europäischen Green Deal und seine Bedeutung für Projektfinanzierungen vorstellen. Im Dezember 2019 stellte die Europäische Kommission den Green Deal als eine Agenda im Kampf gegen den Klimawandel sowie zum Schutz der Umwelt und der biologischen Vielfalt vor. Die Kommission bezeichnet den Green Deal als neue Wachstumsstrategie der EU, die zum Umbau der Wirtschaft beitragen wird. Unter dem Green Deal soll die EU bis 2050 die Klimaneutralität erreichen und unter anderem Unternehmen dabei unterstützen, im Bereich saubere Produkte und Technologien weltweit führend zu werden.

Der Green Deal hat Folgen für den EU-Haushalt und Projektfinanzierungen. Die Kommission schlägt vor, dass ein höherer Anteil der Ausgaben für Klima- und Umweltmaßnahmen aus dem künftigen EU-Haushalt als jemals zuvor − 25 % − in der nächsten Förderperiode (2021-2027) bereitgestellt wird. Das schließt den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums, den Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft, den Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung, die Kohäsionsfonds, den Horizont Europa und das LIFE-Programm ein. Zum Beispiel bereitet die Kommission im letzten Jahr des Horizont 2020 Programms eine zusätzliche Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen vor, welche die Prioritäten des Grünen Deals unterstützen. Die Mittelausstattung des LIFE-Programms möchte die Kommission um 72 % erhöhen. Die Verhandlungen zum mehrjährigen Finanzrahmen laufen noch, so dass diese Ziele noch nicht von den Mitgesetzgebern, dem Europäischen Parlament und Mitgliedsstaaten angenommen wurden.

Weitere Finanzierungsquellen für den Green Deal sind InvestEU, wovon 30% für Projekte zur Bekämpfung des Klimawandels vorgesehen sind, und der Mechanismus für einen gerechten Übergang, der Gebieten zugutekommen soll, für die der Wandel zu einer klimaneutralen Wirtschaft eine besonders große Herausforderung darstellt.

Weitere Informationen:

Europäische Kommission: Ein europäischer Grüner Deal

Stichtage EIC Accelerator Pilot

Bild: Europäische Union 2020

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1332 Fri, 06 Mar 2020 13:23:15 +0100 EU-Innovationspreis für Frauen 2020 https://een-hhsh.de/1332-eu-innovationspreis-fuer-frauen-2020/93b9b535ff8daac967ce8626036c714b.html Die EU-Kommission hat die Bewerbungsrunde für den EU-Innovationspreis für Frauen 2020 eröffnet. Damit zeichnet die Europäische Union Unternehmerinnen aus, die eine herausragende Innovationen erfolgreich auf den Markt gebracht haben. Am 11. Februar 2020, dem Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft, lancierte Kommissar Gabriel die 7. Ausgabe des EU-Preises für Innovatorinnen. Bewerbungen sind bis Dienstag, 21. April, 17:00 Uhr MEZ (Brüsseler Zeit) möglich. Wenn Sie glauben, dass Sie die Richtige sind, die nächste EU-Innovatorin zu werden, sollten Sie Ihre Chance nicht verpassen und sich jetzt bewerben.

Hintergrund zum Preis:

Es ist ein Geldpreis, der jedes Jahr an europäische Frauen vergeben wird, die ein erfolgreiches Unternehmen gegründet und eine Innovation auf den Markt gebracht haben. Wir verleihen den Preis an vier unglaubliche Unternehmerinnen, die sich dafür einsetzen, die Welt zu verbessern und andere zu inspirieren, in ihre Fußstapfen zu treten. Der Wettbewerb steht Frauen aus der gesamten EU und den mit Horizon 2020 assoziierten Ländern offen. Die Final-Teilnehmerinnen werden von einer hochrangigen Jury aus unabhängigen Experten aus ganz Europa aus den Bereichen Wirtschaft, Risikokapital, Unternehmertum und Wissenschaft ausgewählt. Drei Gewinner erhalten jeweils 100.000 €, und 50.000 € werden an eine aufstrebende Innovatorin (eine außergewöhnliche Unternehmerin - 35 Jahre oder jünger - am Anfang ihrer Karriere) vergeben.

Weitere Informationen: 

EU Prize for Women Innovators 2020 

Bild: Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend (European Union, 2020) 

 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1325 Tue, 03 Mar 2020 14:25:54 +0100 Lösungen für das digitale Wissensmanagement https://een-hhsh.de/1325-loesungen-fuer-das-digitale-wissensmanagement/5a2138112b637d8fcee0375dd884741c.html Die Dokumentationssoftware „FlowShare“ von miraminds erstellt automatisierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen – dank Zuschüssen der IFB Hamburg und EU-Unterstützung für die Finanzierung von Expertenwissen. Viele IT-Abteilungen basteln für ihre Software immer noch aufwendige Screenshot-Anleitungen. Das kostet Zeit und führt häufig dazu, dass Anwender Programme nicht optimal nutzen. Die Dokumentationssoftware „FlowShare“ von miraminds erstellt automatisierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen – egal welches Programm gerade bedient wird.

Die IFB Hamburg förderte den Aufstieg des Hamburger Unternehmens mit Zuschüssen im Rahmen des InnoRampUp-Programms der IFB Innovationsstarter GmbH. 

Miraminds strebte bald nach mehr. Für die Weiterentwicklung ihrer Software suchte das Unternehmen dringend nach Verstärkung und nahm dafür eine Sonderförderung der EU in Anspruch. Seit 2016 können sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die hochqualifizierte Fachkräfte für ein bestimmtes Innovationsthema suchen, aber auf dem leergefegten Arbeitsmarkt nicht fündig werden oder die Fachkraft nicht bezahlen können, das Gehalt eines Experten für die Dauer von einem Jahr fördern lassen. 

Unterstützung bei Finanzierung von Experten zur Produktentwicklung
Mithilfe des Programms „SME Innovation Associate“ stieß Dr. Yu Li im Herbst 2019 zu miraminds. In seiner Forschung in China und Luxemburg hatte sich Dr. Li auf den Bereich Computer Networks und mathematische Modellierung spezialisiert. Er brachte das perfekte Expertenwissen mit, um weitere Bausteine des Programmpakets „FlowSuite“, zu entwickeln. Dazu gehört etwa die Dokumentationssoftware „FlowShare“ oder das Programm „FlowGuide“, das Anwender interaktiv durch Anwendungen leitet.

Kombination von Fördermitteln möglich
Bei der Beantragung der europäischen Fördermittel half das Enterprise Europe Network (EEN) im IFB Beratungscenter Wirtschaft, dass KMU u.a. beim Zugang zu europäischer Förderung unterstützt. „Miraminds ist ein weiteres tolles Beispiel dafür, wie ein innovatives junges Unternehmen durch eine geschickte Kombination verschiedener Förderprogramme auf Hamburger und auf EU-Ebene seine Unternehmensentwicklung vorantreiben kann“, sagt Sibyl Scharrer, Beraterin für EU-Förderung beim IFB Beratungscenter Wirtschaft. Und die Entwicklung geht weiter: Miraminds bereitet inzwischen den nächsten EU-Förderantrag vor.

Den vollständigen Text finden Sie hier

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1290 Tue, 04 Feb 2020 10:24:15 +0100 EU-Umweltprogramm LIFE: Machen Sie sich bereit für den Förderaufruf 2020 https://een-hhsh.de/1290-eu-umweltprogramm-life-machen-sie-sich-bereit-fuer-den-foerderaufruf-2020/3c79f1f5dde726e96df620bb452851f7.html Voraussichtlich am 02. April 2020 wird es aus Brüssel die nächste Ausschreibung im Rahmen des EU-Umwelt-Förderprogramms LIFE geben. Für alle, die sich genauer informieren möchten, bietet die bundesweite LIFE-Beratungsstelle eine LIFE-Veranstaltung am 30.03.2020 in Hannover an. Außerdem können Sie kostenfreie Beratungsgespräche buchen - auch beim EEN Hamburg / Schleswig-Holstein. Voraussichtlich am 02. April 2020 wird es aus Brüssel die nächste Ausschreibung im Rahmen des EU-Umwelt-Förderprogramms LIFE geben.

Das LIFE-Finanzierungsinstrument der EU hat zum Ziel, umweltfreundliche, innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sowie Best Practice in Europa zu etablieren und die entsprechende Politik und Verwaltungspraxis weiterzuentwickeln.

Es unterstützt Vorhaben aus vielen Bereichen wie Arten- und Biotopschutz, biologische Vielfalt, Klimaschutz, Klimaanpassung, Luftqualität, Kreislaufwirtschaft, Chemikalien, Lärm, Wasser und Abfall.

Infoveranstaltung in Hannover

Für alle, die sich genauer informieren möchten, bietet die bundesweite LIFE-Beratungsstelle eine LIFE-Veranstaltung am 30.03.2020 in Hannover an. Sie sind herzlich eingeladen!

Erfahren Sie Details zur neuen Ausschreibung (Themenschwerpunkte, Fristen, Besonderheiten) und tauschen Sie sich mit LIFE-Interessenten und Vertreterinnen und Vertretern der EU-Agentur EASME sowie der LIFE-Beratungsstelle der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH zu Ihren Vorhaben aus.

Die Veranstaltung findet von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Stephansstift Hannover statt.

Zentrum für Erwachsenenbildung Hotel und Tagungshaus

Kirchröder Straße 44

30625 Hannover

Die Anmeldung zu der Veranstaltung erfolgt formlos über life@z-u-g.org.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Reisekosten werden nicht übernommen.

Die bundesweite LIFE-Beratungsstelle

Seit Januar 2019 wird im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit eine LIFE-Beratungsstelle zur Förderung von LIFE in Deutschland aufgebaut, die auch als nationale LIFE-Kontaktstelle auf Bundesebene fungiert. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt der Beratungsstelle ist die Information und Unterstützung von Antragstellenden und sonstigen Interessentinnen und Interessenten.

LIFE-Beratung in Schleswig-Holstein und Hamburg

Alle Interessierten aus Schleswig-Holstein und Hamburg, die eine Projektidee für ein Umwelt- oder Klimaprojekt haben, können sich jederzeit auch hier vor Ort zu LIFE und alternativen EU-Fördermöglichkeiten beraten lassen – natürlich kostenfrei. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt zum Enterprise Europe Network bei  der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) bzw. bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) auf. In Schleswig-Holstein werden die persönlichen Beratungsgespräche gemeinsam mit Norbert Hölcker vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND) geführt.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1280 Mon, 27 Jan 2020 10:28:22 +0100 Europasprechtage des Enterprise Europe Network auf der NORTEC 2020 https://een-hhsh.de/1280-europasprechtage-des-enterprise-europe-network-auf-der-nortec-2020/8f0a44da93b85ba8445f016e70cb300e.html Die NORTEC, Hamburgs Fachmesse für Produktion und Fertigung, hat auch 2020 wieder ein gutes Forum geboten für Gespräche über innovative Technologien, internationale Markterschließung und EU-Förderung. „Zukunft? Läuft!“ Unter diesem Motto fand vom 21.-24. Januar die NORTEC 2020 statt, Hamburgs Fachmesse für Produktion und Fertigung.  Dank der bewährten Kooperation mit der Hamburg Messe und Congress GmbH war das Enterprise Europe Network Hamburg / Schleswig-Holstein – wie auch schon bei der letzten NORTEC vor zwei Jahren – wieder eingeladen worden, interessierten Besuchern bei allen Fragen zu Innovation, Internationalisierung, Förderung und Finanzierung zur Seite zu stehen.

Im Rahmen der „Europasprechtage“ am 21. und 22. Januar führten die EEN-Ansprechpartnerinnen daraufhin viele Gespräche, sowohl im offiziellen EEN-Messebereich in Halle A3 als auch bei individuellen Besuchen von Ausstellern aus Hamburg und Schleswig-Holstein. Damit nutzten sie die Gelegenheit, auch mehrere Unternehmen anzusprechen, denen das Enterprise Europe Network noch unbekannt war. Die Reaktionen zum kostenfreien Unterstützungsangebot waren dabei insgesamt sehr positiv. Der Innovationsmanagement-Check sprach außerdem selbst solche Unternehmen an, die für die Internationalisierungsdienstleistungen des Netzwerks im Moment keinen Bedarf vermeldeten. Alles in allem gaben die Europasprechtage den Unternehmen verschiedene neue Impulse mit auf den Weg, wie sie künftig international noch weiter wachsen können und bei mehreren Unternehmen wird das EEN in der Nachbereitung an die neuen Kontakte anknüpfen. So gewann man auch hier den Eindruck: „Zukunft? Läuft!“

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1260 Mon, 02 Dec 2019 11:13:00 +0100 Kooperationsbörse des Enterprise Europe Network im Rahmen des 7. Forums Elektromobilität Schleswig-Holstein https://een-hhsh.de/1260-kooperationsboerse-des-enterprise-europe-network-im-rahmen-des-7-forums-elektromobilitaet-schleswig-holstein/07d592f47159eaebe20b6cdf0f3bfda8.html Das Forum Elektromobilität Schleswig-Holstein ist eine der größten Fachveranstaltungen Norddeutschlands und ein wichtiger Treffpunkt für die Akteure der Branche. Am 28. November konnten 320 Besucher Fachvorträge hochkarätiger Referenten, eine begleitende Ausstellung und erstmals eine Kooperationsbörse erleben. 60 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, in einem Speed-Dating-Format, organisiert vom Enterprise Europe Network, potentielle Geschäfts-, Technologie- oder Projektpartner kennenzulernen. Im Zukunftsmarkt Elektromobilität verfügen Unternehmen, Hochschulen und Institutionen im echten Norden nicht nur über ausgezeichnete technologische Kompetenzen, sondern planen und realisieren auch zukunftsweisende Projekte und Dienstleistungen, wofür die richtigen Kooperationspartner dringend benötigt werden. Nationale und internationale Potentiale müssen ausgeschöpft werden, um auf dem Markt mit smarten Lösungen die Mobilität der Zukunft prägen zu können.

Jede erfolgreiche Kooperation startet mit einer Kontaktanbahnung.  Daher konnten im Vorwege der Veranstaltung aus einem virtuellen Marktplatz mögliche Partner identifiziert und 20-minütige Gespräche angefragt werden. In ruhiger und entspannter Atmosphäre fanden dann viele Teilnehmer der Kooperationsbörse einen Geschäftspartner zur Realisierung zukünftiger Projekte. Auch Katrin Owesen vom Enterprise Europe Network, dem größten Beratungsnetzwerk für kleine und mittlere Unternehmen weltweit, bot Beratungsgespräche zum Thema Förderung und Finanzierung an und konnte für interessierte Teilnehmer bereits vor Ort erste passende EU-Förderaufrufe und internationale Partner identifizieren.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Kooperationsbörse im Rahmen des dann 8. Elektromobilitätsforums geben.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1249 Thu, 21 Nov 2019 11:42:41 +0100 Veranstaltungsrückblick: Copernicus – Chancen durch Geoinformation und Erdbeobachtung https://een-hhsh.de/1249-veranstaltungsrueckblick-copernicus-chancen-durch-geoinformation-und-erdbeobachtung/3702c925a45672a9e4b006b73f1f987f.html Mittels Satelliten im Weltraum sowie Messeinrichtungen auf der Erde liefert das EU-Programm Copernicus eine Vielzahl an Erdbeobachtungsdaten, die für innovative Projekte und Geschäftsideen kostenfrei genutzt werden können. Das Enterprise Europe Network hatte Interessierte dazu eingeladen, sich über ihre Möglichkeiten zu informieren. „Wer alleine arbeitet, addiert; wer zusammen arbeitet, multipliziert.“ Diese orientalische Weisheit wurde nicht nur von unserer Kooperationspartnerin Theresa Franz vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume (LLUR) zitiert, sondern sie fand offensichtlich auch ganz praktische Anwendung, als sich ca. 50 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Vereinen und Behörden am 19. November in der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) einfanden. Sie alle waren gekommen, um an unserer Infoveranstaltung zu „Copernicus“ teilzunehmen, dem Erdbeobachtungsprogramm der EU.

Das Europäische „Copernicus“-Programm erzeugt den wichtigsten Rohstoff unserer Zeit: Information. Mittels Satelliten im Weltraum sowie Messeinrichtungen auf der Erde liefert Copernicus eine Vielzahl an Erdbeobachtungsdaten, die kostenfrei und vollumfänglich von jedem genutzt werden können – vom kommerziellen Unternehmen bis zur Behörde. Das Herzstück dabei sind die verschiedenen Copernicus-Dienste, über die bereits aufbereitete Daten bezogen werden können hinsichtlich Landoberfläche, Klimawandel, usw.

In Deutschland stehen „nationale Fachkoordinatoren“ als Ansprechpartner zur Verfügung und unterstützen bei der Nutzung der Dienste. Bemerkenswerterweise hatten einige von ihnen selbst die Anreise aus Frankfurt nicht gescheut, um im Rahmen unserer Kieler Infoveranstaltung eine Einführung zu geben.

Anwendungsmöglichkeiten für Copernicus-Daten gibt es im Prinzip überall dort, wo umwelt- und sicherheitsrelevante Aspekte eine Rolle spielen. Zum Beispiel nutzt die bbe Moldaenke GmbH einen Copernicus-Dienst, um die Wasserqualität bzw. das Algenwachstum in Binnengewässern noch zuverlässiger überwachen zu können, wie Mitarbeiter André Zaake sehr anschaulich erklärte. Hier unterstützen die Daten aus dem Weltraum dabei, die im Wasser gemessenen Werte zu bereinigen, denn Algen reagieren u.a. auch auf die Stärke der Sonneneinstrahlung.

Damit Forschungsprojekte und innovative Geschäftsideen, die auf Copernicus aufbauen, nicht an mangelnder Finanzierung scheitern, stellt die EU verschiedene Fördermittel bereit. Das IB.SH-Team des Enterprise Europe Network biete kostenfreie Beratung an und freue sich auf gute Ideen, betonte EU-Förderberaterin Katrin Owesen.

Im Anschluss an die zahlreichen Fachvorträge gesellten sich erfreulich viele Copernicus-Experten und Interessierte ins Foyer, um sich bei einem Imbiss persönlich auszutauschen. Angesichts der spannenden Gespräche machten sich die letzten Gäste schließlich erst nach einer guten Stunde auf den Heimweg. Wir sind überzeugt: Wo so viel zusammengearbeitet und multipliziert wird, steigert sich der Wert solch einer Veranstaltung ins Unermessliche.

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news-1219 Thu, 26 Sep 2019 16:37:40 +0200 Veranstaltungsrückblick: EU-Förderung in der Digitalen Woche Kiel https://een-hhsh.de/1219-veranstaltungsrueckblick-eu-foerderung-in-der-digitalen-woche-kiel/e7770d29091b1adb7da8f95e240d0127.html Die Herausforderung „Digitalisierung“ begegnet uns überall – auch in der Produktion, so berichtet der Kunde des Enterprise Europe Network, Alexander Streblow von der Walter Otto Müller GmbH & Co. KG, im Rahmen der Informationsveranstaltung „Förderung (internationaler) IT-Projekte“ am 11. September 2019. Warum haben Sie sich als produzierendes KMU einem großen EU-Konsortium ange­schlossen?

„Digitalisierung“ ist unser Antreiber – wir wollen uns dem Thema nähern und den Anschluss in der digitalen Fertigung nicht verpassen. Daher sind wir Anwendungspartner im EU-Projekt eFactory – European Connected Factory for Agile Manufactoring. Als mittelständisches Unternehmen konzentrieren wir uns auf unsere Kern­kompetenz – die Herstellung anspruchs­voller mechanischer Bauteile, überwiegend aus Aluminium. Wir wissen, dass wir uns Kontakte in die Welt der digitalen Experten auf­bauen müssen, um von ihrem Wissen in unserem Unternehmen zu profitieren.

Kontakte sind wichtig, aber warum haben Sie sich für ein internationales Projekt ent­schieden?

Wir setzten auf Kooperation! Mit dem Hanse-Aerospace e.V., einem Verband von Zulieferern und Dienstleistern in der Luft- und Raumfahrt, schaffen wir es, als KMU eine Stimme in der Branche zu bekommen. Über dieses Netzwerk wurden wir gefragt, als Anwender und Praktiker einen Input für das Forschungsprojekt zu geben. Bei eFactory geht es um die Einführung eines Smart-Factory-Ökosystems mit einer digitalen Plattform, die verschiedene Akteure der Domäne der digitalen Fertigung miteinander verbindet. Das ist ein sehr spannendes Feld. Wir lernen dadurch das Fördergeschäft kennen und bauen – so unsere Hoffnung – strategische Partnerschaften zu Forschungseinrichtungen über die nächsten vier Jahre auf. Es ist herausfordernd und spannend in einem Projekt mit 30 Partnern aus zehn Ländern.

 

Als Enterprise Europe Network fördern wir mit unseren Veranstaltungen den Erfahrungsaus­tausch schleswig-holsteinischer Akteure. Es ist wieder gelungen, offen und ehrlich über Hürden, aber auch Erfolge, der EU-Förderung zu sprechen!

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news-1205 Tue, 17 Sep 2019 09:48:30 +0200 Veranstaltungsrückblick: Workshop zur Förderung von EU-Energieprojekten https://een-hhsh.de/1205-veranstaltungsrueckblick-workshop-zur-foerderung-von-eu-energieprojekten/a676586639202b99d946dfbec2631a88.html Fördermöglichkeiten in HORIZON 2020 und national | Aktuelle Forschungsaktivitäten und Projektideen in Schleswig-Holstein Am 12. September 2019 luden das Enterprise Europe Network (EEN) der IB.SH und die Technische Hochschule Lübeck zu einem Workshop zum Thema „Sichere, saubere und effiziente Energie“ ein. Anlass dazu war die Veröffentlichung der letzten Ausschreibungen in HORIZON 2020 durch die EU-Kommission.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Nationalen Kontaktstelle Energie, dem Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EEK.SH) und dem Energiecluster Digitales Lübeck (ECDL) statt. Alle Partner wurden durch ihre Vertreter vorgestellt und gaben interessante Informationen, vor allem über Förderchancen in HORIZON 2020.Vertreter von verschiedenen Hochschulen und Unternehmen gaben durch Kurzvorträge Einblicke in ihre aktuellen Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten zu Energie und Klimaschutz und konnten sich im Anschluss Tipps für die Antragstellung geben lassen.

Neben dem Informationsaustausch war das Netzwerken ein wichtiger Aspekt der Veranstaltung. So konnten die Teilnehmer durch die Kurzvorträge potenzielle Projektpartner gewinnen.

HORIZON 2020 läuft über den Zeitraum 2014-2020 und ist damit das 8. EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation. In zwei Jahren soll es durch das 9. Rahmenprogramm, HORIZON EUROPE, abgelöst werden. Die Vorbereitungen für das neue Programm befinden sich bereits in der heißen Phase, damit 2021 ein nahtloser Übergang stattfinden kann.

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news-1201 Fri, 13 Sep 2019 13:04:01 +0200 Veranstaltungsrückblick: HUSUM Wind Match 2019 https://een-hhsh.de/1201-veranstaltungsrueckblick-husum-wind-match-2019/1a209f5206ac1fd2e60b37b62751cba6.html Wo und wie lerne ich möglichst schnell möglichst viele potenzielle Partner kennen? Für alle mit diesem Anliegen organisiert das Enterprise Europe Network (EEN) regelmäßig internationale Kooperationsbörsen, auch Matchmaking oder Brokerage Events genannt. Zu solch einer Veranstaltung, der HUSUM Wind Match 2019, haben wir am 11.9. wieder regionale und internationale Gäste auf dem Husumer Messegelände empfangen, um untereinander viele spannende neue Kontakte zu knüpfen. Gleichzeitig standen Jenny Dümon und Katrin Owesen vom EEN Hamburg/ Schleswig-Holstein für EU-Beratungen bereit. Mit Simon Serowy vom Projektträger Jülich war außerdem ein Experte für HORIZON-2020-Förderung von der Nationalen Kontaktstelle Energie zugegen. Alles in allem wurden für die Kürze der Zeit - jeweils 30 Minuten an nur einem Messetag - zahlreiche und vor allem erstaunlich intensive Gespräche geführt. Damit wurde in vielen Fällen hoffentlich der Grundstein für konkrete Partnerschaften und gemeinsame Projekte gelegt.

Sie möchten auch einmal an einer Kooperationsbörse teilnehmen? Dann nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf. 

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news-1180 Tue, 03 Sep 2019 14:00:09 +0200 Aus KMU-Instrument wird EIC Accelerator https://een-hhsh.de/1180-aus-kmu-instrument-wird-eic-accelerator/343a601b3f170c523177bdd9bd5bca15.html Sie sind ein kleines Unternehmen mit einer großen Innovation? Dann kann Ihnen der EIC Accelerator dabei helfen, Ihren Prototypen an den Markt zu bringen. Das KMU-Instrument, ein stark nachgefragtes Programm zur Innovationsförderung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), läuft dieser Tage aus. Phase 1 des Programms, eine Pauschalsumme für Machbarkeits- und Durchführungsstudien, wird es künftig gar nicht mehr geben. Phase 2, eine 70%ige Förderung für die Durchführung marktnaher Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte, wird dagegen durch das neue Programm „EIC Accelerator“ abgelöst. Dessen Ziel ist es, KMU mit bahnbrechenden Innovationen noch stärker dabei zu unterstützen, dass sie diese an den Markt bringen können.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Es werden nur noch einzelne KMU gefördert, keine Konsortien mehr.
  • Zusätzlich zur Förderung kann Beteiligungskapital über den EIC Fund (EU-Kommission) beantragt werden, wenn nicht ausreichend Kapital zwecks Markteinführung und Kommerzialisierung zur Verfügung steht bzw. über Investoren eingetrieben werden konnte. Die Prüfung und Gewährung dieser Finanzierung verläuft separat zur Prüfung und Gewährung der Förderung.
  • Interessierte Investoren sollen in die Finanzierung über den EIC Fund eingebunden werden, wann immer möglich.

Der EIC Accelerator ist zunächst als Pilotprogramm bis Ende 2020 angelegt. Alle Details entnehmen Sie bitte unserer Kurzinfo.

Noch Fragen?

Wir beraten Sie kostenfrei:

Investitionsbank Schleswig-Holstein               

Annegret Meyer-Kock

Tel.: 0431 9905 - 3497

een[at]ib-sh.de

Hamburgische Investitions- und Förderbank

Sibyl Scharrer

Tel.: 040 24 84 6 - 511

 s.scharrer[at]ifbhh.de

                                                             

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1177 Fri, 30 Aug 2019 09:16:59 +0200 EU-Förderung für norddeutsches Umweltprojekt https://een-hhsh.de/1177-eu-foerderung-fuer-norddeutsches-umweltprojekt/fafb0be5d2f57462ffc4f3eb28764716.html Mit Unterstützung des Enterprise Europe Network ist es einem Unternehmen in Schleswig-Holstein gelungen, sich im EU-Förderprogramm "LIFE" durchzusetzen. Grundlage ist ein neues Verfahren zur Gewinnung von Treibstoffen aus Abfallprodukten. Das Projekt LIFE CoWaCo (Communal and Organic Waste Conversion) basiert auf der Idee der Kreislaufwirtschaft. Aus Abfällen, die zum Teil schwer zu entsorgen sind, wie Gülle oder Kunststoffabfälle, sollen mittels eines neuen Verfahrens hochwertige Treibstoffe hergestellt werden. Dazu soll eine erste Industrieanlage im schleswig-holsteinischen Borgstedt aufgebaut werden. 

Lesen Sie hier, wie das Tech-Start-Up Infinite Fuels das Unterstützungsangebot des Enterprise Europe Network für sich genutzt hat und erfolgreich LIFE-Fördermittel für sein Vorhaben beantragen konnte. Partner in dem Projekt sind die Hochschule für angewandte Wissenschaft Hamburg sowie die Abfallwirtschaftsgesellschaft Rendsburg-Eckernförde (AWR) GmbH. Das Gesamtbudget beträgt 12 Mio. Euro, wovon die Europäische Kommission 6 Mio. Euro bezuschusst.

LIFE ist das Förderprogramm der EU für innovative Umwelt- und Klimaprojekte. Wenn Sie mehr über das Programm erfahren möchten, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf!

 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1171 Thu, 22 Aug 2019 17:10:04 +0200 Innovation Radar Prize 2019 https://een-hhsh.de/1171-innovation-radar-prize-2019/8f451ed091d8900e01492dce4c53796e.html Das Innovationsradar ist eine Initiative der Europäischen Kommission zur Ermittlung potenzieller Innovationen und Innovatoren in EU-finanzierten Forschungs- und Innovationsprojekten. Mithilfe des Radars konnten 36 der besten EU-finanzierten Innovatoren ermittelt werden, die nun in vier Kategorien miteinander um den Innovationsradarpreis 2019 konkurrieren. Darunter befinden sich gleich 4 Kunden des #EEN_Deutschland. Sie können mitentscheiden, wer das Rennen macht. Machen Sie mit beim öffentlichen Voting! Dabei gibt es vier Kategorien:


Diese öffentliche Abstimmung entscheidet, welche 3 Innovatoren von jeder Kategorie bis zum Finale vordringen (die Top 3 in jeder Kategorie in Bezug auf die gesicherten Stimmen machen das Finale). Bei den Forschungs- und Innovationstagen in Brüssel (24., 25. und 26. September 2019) können die 12 Finalisten einer Expertenjury ihre Pläne für die Markteinführung ihrer EU-finanzierten Technologie vorlegen. 

Wir wünschen allen Finalisten viel Erfolg und gratulieren schon vorab, denn ausgewählt zu sein für diesen Preis, ist schon eine tolle Leistung.

Herzlichen Glückwunsch von allen ExpertInnen des #EEN_Deutschland!

 

Machen Sie mit beim Voting. Es sind übrigens auch Mehrfach-Votings möglich. Jede Stimme zählt.

 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten Nordrhein-Westfalen Lokalnachrichten
news-1121 Mon, 15 Jul 2019 16:30:24 +0200 Öffentliche Konsultation zu Horizont Europa https://een-hhsh.de/1121-oeffentliche-konsultation-zu-horizont-europa/5990532c45aee8763d4f2e53cfee5ff2.html Die Kommission möchte möglichst viele Stakeholder in die strategische Ausarbeitung des neuen EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, Horizont Europa, einbinden. Für das Nachfolgeprogramm von Horizont 2020 sieht die Kommission rund 100 Milliarden Euro vor. Dem Vorschlag nach wird es in dem ab 2021 geltendem Programm die drei Säulen „Offene Wissenschaft“, „Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit“ sowie „Offene Innovation“ geben. Darüber hinaus soll Horizont Europa einen Bereich zur Stärkung des Europäischen Forschungsraums sowie thematische „Missionen“ enthalten.

Die Konsultation ist Teil eines strategischen Planungsprozesses und orientiert sich somit nicht auf inhaltliche Aspekte, wie etwa die Planung zukünftiger Ausschreibungen. Sie richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen, politische Entscheidungsträger sowie alle an Forschung und Innovation interessierten Personen oder Einrichtungen.

Eine Teilnahme ist bis zum 8. September 2019 online möglich.  

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1118 Thu, 11 Jul 2019 14:43:34 +0200 Veranstaltungsrückblick: EU-Förderung für Bioökonomie und Biotechnologie https://een-hhsh.de/1118-veranstaltungsrueckblick-eu-foerderung-fuer-biooekonomie-und-biotechnologie/15a0b687e09eabc3b0da93041f4b724c.html Am 8. Juli 2019 fand eine Informationsveranstaltung zur Gesellschaftlichen Herausforderung 2 im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, HORIZON 2020, statt. Die Teilnehmenden wurden zu neuen Aufrufen in den Bereichen Ernährungssicherheit, nachhaltige Landwirtschaft, marine und maritime Forschung und Biowirtschaft informiert und nutzen die Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen. HORIZON 2020 fördert Forschungs- und Innovationsprojekte in sieben Gesellschaftlichen Herausforderungen. Die Veranstaltung widmete sich der Herausforderung „Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung und Biowirtschaft“.

Theorie…

Nach einer allgemeinen Einführung in das Programm HORIZON 2020 durch Anette Benz (Enterprise Europe Network) stellte Rolanda O’Connor von der Nationalen Kontaktstelle (NKS) Bioökonomie Möglichkeiten der Projektförderung vor. Zentrale Fragestellungen in der Gesellschaftlichen Herausforderung 2 seien der Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Übergang von einer fossilbasierten Wirtschaft auf eine Wirtschaft basierend auf nachwachsenden Rohstoffen. Im Arbeitsprogramm 2018-2020 fördert das Programm Projekte aus den Bereichen

  • Nachhaltige Nahrungsmittelsicherheit,
  • Blaues Wachstum (nachhaltiges Wachstum in marinen und maritimen Wirtschaftszweigen),
  • Wiederbelebung des ländlichen Raums sowie
  • Nahrungsmittel und natürliche Ressourcen.

Unbedingt zu beachten bei der Antragstellung sei die Tatsache, dass es sich bei HORIZON 2020 um ein politisches Programm handle, so Frau O’Connor. Die politischen Ziele müssen dementsprechend in einen Antrag einbezogen werden.

… und Praxis

Anschließend wurde es praxisnah: Dr. Florian Nagel (Aller Aqua Research GmbH) und Dr. Jörn Schmidt (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - CAU) berichteten von ihren Erfahrungen in einem internationalen Verbundprojekt. Das Unternehmen Aller Aqua Research GmbH beteiligt sich am Projekt iFishIENCi, das eine Verbesserung der weltweiten Fischzucht durch die Entwicklung von auf Internet of Things und Künstlicher Intelligenz basierenden Innovationen zum Ziel hat. Die CAU ist an zahlreichen EU-Projekten beteiligt. Hierzu gehört auch das vorgestellte Projekt GoJelly zur Entwicklung, Überprüfung und Verbreitung eines Mikroplastikfilters aus Quallenblüten. Im Gespräch wurde deutlich, dass es vor allem die langfristigen internationalen Netzwerke, jedoch auch inhaltlich neue Perspektiven sind, die die Teilnahme an solch einem EU-Projekt sowohl für Unternehmen als auch für Forschungsinstitute interessant machen.

Fazit: Beratungsangebote nutzen!

Die Veranstaltung wurde durch Praxistipps der NKS Bioökonomie abgerundet. Bevor ein Antrag auf Förderung eingereicht wird, sollten interessierte Antragsteller die kostenlosen Beratungsangebote des Enterprise Europe Network und der NKS Bioökonomie in Anspruch nehmen.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1086 Tue, 25 Jun 2019 14:24:39 +0200 Infotag „EU Open for Business“: So unterstützt die EU den norddeutschen Mittelstand https://een-hhsh.de/1086-infotag-eu-open-for-business-so-unterstuetzt-die-eu-den-norddeutschen-mittelstand/14a53f2e5686849da8bd83b307d7fa99.html Am 18. Juni 2019 fand in den Media Docks in Lübeck ein Infotag für norddeutsche Multiplikatoren statt, zu dem die Kommission gemeinsam mit den Partnern des Enterprise Europe Network (EEN) aus Hamburg / Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen geladen hatte. Bei der Veranstaltung wurden anhand von Praxisbeispielen Angebote der EU vorgestellt, die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Zugang zu Fördermitteln, die Erschließung neuer Märkte und die Suche nach neuen Geschäftspartnern erleichtern. Was haben die Hanse und die Kampagne „EU Open for Business“ in Norddeutschland miteinander gemein? Beide gründen auf wirtschaftlichen Interessen, die nur durch Zusammenarbeit erreicht werden können. Und beide feierten gewissermaßen ihren Start in Lübeck!

Europäische KMU-Förderung im Fokus

Einleitend zum EU-Infotag gab Kristin Schreiber, Direktorin für Mittelstandspolitik und das COSME-Programm der Europäischen Kommission, einen Ausblick auf die europäische KMU-Förderung. Zu den derzeitigen Herausforderungen des Mittelstands in Norddeutschland zählen laut Frau Schreiber u.a.:

  • eine geringe Industriedichte und niedrige Ausgaben für Forschung und Entwicklung (insbesondere in den Flächenländern),
  • Probleme beim Zugang zu Risikokapital und
  • die Tatsache, dass Exportmöglichkeiten noch nicht ausreichend genutzt werden.

Das Enterprise Europe Network sei das entscheidende Instrument bei der Bewältigung dieser Herausforderungen. Nach einer Podiumsdiskussion mit Frau Schreiber sowie den Vorständen und Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern der regionalen EEN-Trägerorganisationen erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die Praxis des Netzwerks. Hierbei schilderten vom EEN erfolgreich beratene Unternehmen äußerst anschaulich den Mehrwert des internationalen Netzwerks.

Auch Unternehmen aus Hamburg und Schleswig-Holstein waren dabei:

Aus Hamburg stellte sich das Startup LignoPure vor, aus Schleswig-Holstein die Unternehmen e-nema und Infinite Fuels. Matthias Müller, Geschäftsführer von Infinite Fuels, lobte die Unterstützung des Enterprise Europe Network  bei der erfolgreichen Beantragung eines EU-Umweltprojekts. In diesem Zusammenhang wurde das EU-Programm LIFE auch noch einmal gesondert beworben.

Kampagne

Mit der Kampagne „EU Open for Business“ möchte die Europäische Kommission auf die Vorteile des Europäischen Binnenmarkts und ihre Unterstützungsangebote für KMU aufmerksam machen. Zu Letzteren zählt auch das Enterprise Europe Network (EEN) – das weltweit größte Unterstützungsnetzwerk für KMU.

In diesem Jahr stehen Deutschland und Österreich im Zentrum der EU-Kampagne. Auf den Infotag werden daher noch weitere Aktionen hier in Norddeutschland folgen. Wenn Sie in den nächsten Tagen in Lübeck unterwegs sind, halten Sie doch einmal Ausschau nach einem EU-Plakat mit Tillmann Frank, Geschäftsführer von e-nema!

Neugierig auf mehr?

Schauen Sie sich gerne die Veranstaltung im Webcast an. Außerdem bietet die Website zur EU-Kampagne, www.euopen4business.eu, viele spannende Materialien für KMU und ihre Unterstützer.

© Focke Strangmann (Fotograf)

© Focke Strangmann (Fotograf)

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news-971 Thu, 18 Apr 2019 09:47:08 +0200 Ausbildung im Zeitalter von Industrie 4.0: Erfolgreiche Partnervermittlung für ein ERASMUS+ Projekt https://een-hhsh.de/971-ausbildung-im-zeitalter-von-industrie-4-0-erfolgreiche-partnervermittlung-fuer-ein-erasmus-projekt/c3ffe7540d7a93d5486ea1c8ce50bbfc.html Das Projekt entwickelt im interdisziplinären Austausch mit Partnern aus Deutschland, Norwegen, Estland, Belgien und Dänemark ein grenzübergreifendes und anwendungsfähiges Konzept für das Ausbildungspersonal im Bereich "Industrie 4.0". Das Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik (biat) der Europa-Universität Flensburg (EUF) bildet Lehrerinnen und Lehrer für berufliche Schulen in den Fachrichtungen Metall-, Elektro-, Fahrzeug- und Informationstechnik aus und forscht zu Fragestellungen im Bereich von Technik, (Fach-) Arbeit und Berufsbildung. Im September 2018 starteten zwei ERAMUS+ Projekte zu strategischen Partnerschaften in der Berufsbildung: Netzkompetenz für eine digitalisierte Arbeitswelt (NetKom_4.0) und Transforming Educational Programmes For Future Industry 4.0 Capabilities (TEFFIC). 

Jonas Gebhardt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am biat und an beiden Projekten beteiligt. Im folgenden Interview erläutert er, wie das Institut durch das Enterprise Europe Network Partner im Projekt TEFFIC wurde.

Foto: biat 2019 

 

1.         Wie ist es zu der Zusammenarbeit mit den Projektpartnern gekommen?

Die Erstkontaktaufnahme zu den dänischen Partnern erfolgte über das Enterprise Europe Network bei der IB.SH, mit Frau Fleischer als Mittlerin, Anfang 2018. Frau Fleischer und ihre Kollegin Frau Pankratz hatte ich zuvor im Zuge meines Vortrags auf dem Deutsch-Dänischen Innovationstag an der Syddansk Universitet in Sonderborg kennenglernt. Auf diesem stellte ich Projektergebnisse des BMBF-Vorhabens PROKOM 4.0 vor, die entsprechend der Veranstaltung international und adressatengerecht präsentiert wurden. Im Nachklang dieses Treffens wurden meine Person und das Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik (biat) an der Europa-Universität Flensburg (EUF) an eine Kollegin des Enterprise Europe Network aus Dänemark weitergleitet, die auf der Suche nach potentiellen Projektpartnern für das ERASMUS+ Vorhaben TEFFIC - Transforming Educational Programmes For Future Industry 4.0 Capabilities war. Frau Fleischer war aufgefallen, wie gut sich PROKOM 4.0 und TEFFIC ergänzen könnten. Es kam zu ersten Skype-Meetings mit den Projekt-Initiatoren des University College of Northern Denmark (UCN) aus Aalborg und zu einem inhaltlichen Kennenlernen und Analysieren der Forschungsgebiete und Kompetenzen im Umfeld von Industrie 4.0. Die Partnerschaft wurde im Herbst 2018 mit der Bewilligung des Förderantrags und dem Beginn von TEFFIC besiegelt, mit einer Laufzeit von drei Jahren und einem Volumen von ca. 450.000€.

2. Welche Rolle nehmen Sie konkret im Projekt ein?

Auf einer Mikroebene bin ich als Projektverantwortlicher und wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Durchführung der Arbeitspakete zuständig. Auf einer Mesoebene ist das biat an der EUF zuständig für die Entwicklung und Durchführung zukunftsgewandter Bildungsangebote im Umfeld von Industrie 4.0 und Digitalisierung. Als einer von sechs Partnern aus Belgien, Norwegen, Dänemark und Estland repräsentieren das biat und das Netzwerk des biat nicht nur die Institution und die Region, sondern versuchen auch den Status quo in Schleswig-Holstein und Deutschland in diesem Konsortium darzustellen. Und auf der Makroebene sind wir neben der Durchführung eigener Maßnahmen auch für die Zusammenführung der Erkenntnisse  verantwortlich.

3. Welche Vorteile sehen Sie in der internationalen Zusammenarbeit?

Im Umfeld von Internationalisierung und Informatisierung von Berufswelt und Gesellschaft im Kontext von Industrie 4.0 dürfen Bildung und Weiterbildung nicht mehr durch die rein nationale Brille betrachtet werden. Zukunftsorientierte Bildung, im Besonderen auch schon immer ein Charakter der Berufsbildung, und Wirtschaft verschmelzen zunehmend über Ländergrenzen hinweg - wie es die Informations- und Kommunikationstechnologien durch alle Disziplinen, Gewerke und Qualifikationen bereits tun.  

4. Wo liegen die Schwierigkeiten im Vergleich zu Projekten mit ausschließlich deutschen Partnern?

Die Schwierigkeit liegt, konkret bei TEFFIC, in den unterschiedlichen Bildungssystemen und Fachtermini. Im internationalen sowie im interdisziplinären Forschungsprozess ist dies jedoch stets ein Prozess des gemeinsamen Aushandelns und Nachvollziehens, damit Vergleichbarkeiten generiert werden um Synergien zu erkennen. 

5. Haben Sie einen Tipp für Forschende, die sich erstmals an EU-Projekten beteiligen möchten?

Festanstellungen von Mitarbeitern entlasten die Projektarbeit und Antragsstellung ungemein ;-). Offen für scheinbar nichtvereinbare Themen sein: Das Industrie 4.0-Umfeld erweitert den Bedarf an Interdisziplinarität, es kann alle Institutionen und Betriebe einbeziehen. Ob der Gestaltungswille und das Engagement im internationalen Umfeld jedoch auch über das Wachsen und Zusammenwachsen von Netzwerken und über das Aushängeschild der internationalen Projekt-Teilnahmen hinausgehen, liegt letztendlich immer am teilhabenden Partner selbst.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-970 Wed, 17 Apr 2019 15:56:11 +0200 Kundenumfrage im Enterprise Europe Network https://een-hhsh.de/970-kundenumfrage-im-enterprise-europe-network/054ea0efff5ef7f26eae9b45357898b6.html Wie zufrieden sind Sie mit uns? Die Zufriedenheit unserer Kunden steht an erster Stelle. Wir freuen uns daher, wenn Sie sich fünf Minuten Zeit nehmen und an der aktuellen Kundenzufriedenheitsumfrage im Enterprise Europe Network teilnehmen. Eine Teilnahme ist bis zum 7. Juni 2019 online möglich. 

Vielen Dank!

Ihr Team vom Enterprise Europe Network Hamburg / Schleswig-Holstein

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news-886 Fri, 15 Mar 2019 12:54:01 +0100 Kleines Unternehmen – ganz groß! https://een-hhsh.de/886-kleines-unternehmen-ganz-gross/5ba9a51d06c052e56daafeeabe628083.html Das Enterprise Europe Network begleitet das schleswig-holsteinische Unternehmen e-nema beim professionellen Fotoshooting für die EU-Kampagne „EU Open for Business“. Mit dieser Aktion möchte die EU-Kommission deutschlandweit Werbung für den internationalen Handel machen und ihre Unterstützungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in den öffentlichen Fokus stellen. „Haueha! Das wird eher großer Bahnhof…“ Die Erwartungen werden deutlich übertroffen, als sich Matthias Nölting von der e-nema Gesellschaft für Biotechnologie und biologischen Pflanzenschutz mbH bewusst wird, wie groß die Kampagne „EU Open for Business“ angelegt ist. Auf Vorschlag des Enterprise Europe Network hat die Europäische Kommission die e-nema GmbH als passendes Erfolgsbeispiel ausgewählt und folglich Geschäftsführer Tillmann Frank um einen mehrstündigen Termin für ein professionelles Fotoshooting gebeten – inklusive Stylistin und Tipps zur Kleiderwahl.

Am 12. März treffen dann ein dreiköpfiges Fotografenteam aus Brüssel sowie eine Maskenbildnerin aus Hamburg in Schwentinental ein. Als Herr Frank in die Maske gebeten wird, haben die Fotografen bereits ihre Ausrüstung aufgebaut und verschiedene Fotos der Produktionsumgebung geschossen. Mit den großen Bioreaktoren, in denen e-nema diverse Mikroorganismen zwecks biologischer Schädlingsbekämpfung züchtet, bietet das Unternehmen eine beeindruckende Kulisse für die Fotografen. „Wir können uns auch gut vorstellen, unsere Produktionsstätten einmal für einen Tatort mit Axel Milberg zur Verfügung zu stellen“, bemerkt Tillmann Frank mit einem Grinsen.

Selbst wenn die Laufbahn als Fotomodell gänzlich neu für ihn ist, folgt Herr Frank den englischsprachigen Anweisungen des Fotografen ohne zu zögern. Nach einem recht simplen Porträt folgt aber erst mal eine halbstündige Umbaupause. Danach steht die deutlich schwierigere Aufgabe an. Herr Frank soll per Bildbearbeitung am Ende so stark vergrößert werden, dass er wie ein Riese in seiner Produktionshalle erscheint. Mit einem kurzen Text soll uns das Bild später verdeutlichen: Ohne (internationales) Wachstum geht es nicht. Dank Herrn Franks bereitwilligem Einsatz ist aber auch hier bald ein Foto im Kasten, das für diese Zwecke geeignet sein sollte. Innerhalb weniger Minuten gelingt es den Fotografen tatsächlich, die Fotos am Laptop direkt so zu bearbeiten, dass man eine gute Vorstellung vom Endergebnis bekommt. Und dieser Eindruck überzeugt!

Vor allem überzeugt allerdings nach wie vor das gesamte Unternehmen. Prof. Dr. Ralf-Udo Ehlers, Dr. Arne Peters und Tillmann Frank, die drei heutigen Gesellschafter, haben e-nema 1997 mit dem Anspruch gegründet, 5.000 Liter in der Produktion zu erzielen. Nach 15 Jahren waren es stolze 100.000 Liter. Anfragen erreichen das Unternehmen mittlerweile aus aller Welt, die letzte gerade aus Neuseeland, wie Herr Frank berichtet. Dabei haben auch Unterstützungsangebote der EU geholfen, wie die internationale Partnersuche über das Enterprise Europe Network und die erfolgreiche Beantragung von EU-Fördermitteln. Alles in allem eine norddeutsche Erfolgsgeschichte, die dazu ermutigt, über den Tellerrand hinauszublicken…

 

Beispiel aus Kroatien der europaweiten Kampagne "EU Open for Business" 

(Bild: Europäische Kommission)

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news-867 Mon, 04 Mar 2019 10:18:57 +0100 EU-Umfrage für KMU im Bereich Nahrungsmittel / Materialien veröffentlicht https://een-hhsh.de/867-eu-umfrage-fuer-kmu-im-bereich-nahrungsmittel-materialien-veroeffentlicht/353a3f73591c30fad4d866031bde60d8.html Die Kommission möchte in Erfahrung bringen, inwieweit KMU mit den allgemeinen Anforderungen der Rechtsvorschriften über Lebensmittelkontaktmaterialien vertraut sind und wie sie deren Funktionsweise beurteilen. Als regionaler Ansprechpartner im Enterprise Europe Network werden wir von der Europäischen Kommission regelmäßig dazu aufgerufen, Unternehmen aus Schleswig-Holstein und Hamburg zur Teilnahme an sogenannten SME-Panels zu motivieren. Diese spezielle Art der Konsultation richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Die Kommission möchte mit dieser Umfrage herausfinden, inwieweit KMU mit den allgemeinen Anforderungen der Rechtsvorschriften über Lebensmittelkontaktmaterialien (LKM) vertraut sind und wie sie deren Funktionsweise beurteilen. Darüber hinaus dient die Umfrage auch dem Sammeln von Informationen über die Auswirkungen der Rechtsvorschriften auf Unternehmen. Die Umfrage richtet sich an Unternehmen entlang der LKM-Lieferkette. Dazu gehören unter anderem Hersteller von Ausgangsmaterialien, Vertriebshändler, auf die Einhaltung der Vorschriften spezialisierte Labore, Gastronomen und Einzelhändler.

Die Teilnahme ist bis zum 30. April 2019 online möglich. Das Passwort zur Umfrage lautet: smepanel. Eine deutschsprachige Übersetzung finden Sie hier.

 

Hinweis für Teilnehmende aus Hamburg und Schleswig-Holstein: Bitte geben Sie im ersten Feld unsere siebenstellige Kennnummer DE00373 ein und bestätigen Ihre Teilnahme mit einer formlosen Antwort an een[at]ib-sh.de.  

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-853 Mon, 25 Feb 2019 11:04:14 +0100 Ruhe auf Knopfdruck https://een-hhsh.de/853-ruhe-auf-knopfdruck/b21568f09aa96e66bdcd13c329d25eb3.html Für die Fahrer von Bau- und Landmaschinen hat das Startup recalm ein innovatives Akustikgerät entwickelt. Es schluckt den Lärm, ganz ohne Kopfhörer. Auch dank Unterstützung mit Zuschüssen der EU-Kommission und aus dem Programm InnoRampUp der Stadt Hamburg läuft die Produktentwicklung auf Hochtouren. „Krass“ –„Ist ja irre“ – „Wahnsinn. Echt gut!“ Die Reaktionen auf dem Hamburg Innovation Summit, dem Gründer-Treffpunkt für die Metropolregion, hätten eindeutiger kaum sein können. Eben noch war es in der Kabine des Demonstrators richtig laut, plötzlich herrschte (fast) komplette Ruhe. Die Probanden waren beeindruckt.

Schall frisst Schall: Dieses Prinzip machten sich die Gründer des Startups recalm zu nutze.  Für Bau- und Landmaschinen entwickelten sie ein Akustikgerät, das zum Beispiel in die Kopfstütze des Sitzes im Führerhaus eines Baggers integriert werden kann – und schädlichen Lärm minimiert. Auf Knopfdruck verschwindet bis zu 75 Prozent des Geräuschpegels. Bestimmte hochfrequente Signale, wie sie etwa beim Rückwärtsfahren ertönen, sind weiter hörbar. „Weltweit können nur sehr wenige Unternehmen unabhängig von Kopfhörern im Freifeld eine aktive Lärmminderung anbieten“, sagt Lukas Henkel, einer der Gründer.

Die Idee zu recalm hatte sein Kollege Marc von Elling, der oberhalb des Fischmarktes in Altona wohnt, und bei geöffnetem Fenster nachts oft keine Ruhe fand. Den Lärm für möglichst viele Menschen zu mindern, das war zunächst die Vision. Von Elling suchte sich Mitstreiter und so entstand ein Team aus vier Gründern, in dem jeder eine andere Kompetenz einbringt, von der Hardware- und Softwareentwicklung bis zum Business Development. Gemeinsam entwickelten sie ihr Produkt, das mithilfe von Mikrofonen, Mikro-Prozessor, Algorithmus und Lautsprecher ein Anti-Schall-Signal erzeugt, das auf die Schallfrequenzen der jeweiligen Lärmgeräusche abgestimmt ist und so einen Großteil davon schluckt. Nach einigen Umwegen konzentrierten sie sich zunächst auf eine Branche: Nutzer von Bau- und Landmaschinen.

Das Airbus BizLab-Acceleratorprogramm belegte die Machbarkeit des Konzepts, das bald weitere Anhänger fand. Recalm wurde vom EXIST-Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt, auf der Hannover Messe gewann das Startup den Gründerwettbewerb Digitale Innovation des BMWi. Seit August 2018 wird die recalm GmbH im Rahmen des InnoRampUp-Programms der IFB Innovationsstarter GmbH mit Zuschüssen gefördert. Mit diesem Angebot stützt die IFB Hamburg insbesondere technologiebasierte innovative Gründer, um zum Aufbau aussichtsreicher Unternehmen beizutragen.

Das Enterprise Europe Network (EEN) in der IFB Hamburg half recalm bei der Beantragung von europäischen Fördermitteln. Das  „Enterprise Europe Network“ ist ein Beratungsnetzwerk der Europäischen Kommission für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) und unterstützt diese auch beim Zugang zu europäischer Förderung. Anfang 2019 erhielt das Startup 50.000 Euro von der EU-Kommission für Produktverbesserungen – ergänzend zu den InnoRampUp-Zuschüssen aus dem Budget der FHH. Die EU-Zuschüsse werden zunächst auf sechs Monate verteilt, eine Anschlussförderung kann beantragt werden.

Verschiedene Förderangebote können kombiniert werden
„Recalm ist ein hervorragendes Beispiel, wie ein innovatives junges Unternehmen durch eine geschickte Nutzung und Kombination verschiedener Förderprogramme auf Hamburger, Bundes- und EU-Ebene die Unternehmensentwicklung vorantreiben kann. Es wäre toll, wenn sich in Hamburg noch mehr KMU an EU-Förderung herantrauen“, sagt Sibyl Scharrer, Beraterin für EU-Förderung  beim IFB Beratungscenter Wirtschaft.

„Die Förderung spielte in der Startphase für uns eine extrem wichtige Rolle. Sie hat uns erst in die Lage versetzt, unsere allerersten Schritte beim Unternehmensaufbau ohne fremde Hilfe zu gehen. Mittlerweile haben wir einen strategischen Investor dazugewonnen“, betont Lukas Henkel. Im Rahmen der EU-Förderung führt recalm zum Beispiel Tests mit Fahrern auf Baustellen durch, um herauszufinden, ob zusätzliche Ansprüche und Wünsche an das System bestehen. „Die Kollegen wollen nichts auf den Ohren“, stellt Henkel fest.

Das Startup hat jetzt die Leitmesse der Branche im Blick, die Bergbau- und Baumaschinenmesse Bauma im April 2019, die nur alle drei Jahre stattfindet. Gleich mit drei verschiedenen Kooperationspartner wird recalm dort sein Produkt zeigen, ganz ähnlich wie auf dem Hamburg Innovation Summit. Die Gründer hoffen auf vergleichbare Reaktionen, denn der Markteintritt ist fest geplant.

Kontakt und weitere Informationen:
Dr. Annette Wurl, IFB Innovationsstarter: wurl(@)innovationsstarter.com
Sibyl Scharrer, IFB Beratungscenter Wirtschaft / Enterprise Europe Network: een@ifbhh.de

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