EEN Hamburg/ Schleswig-Holstein https://een-hhsh.de Nachrichten des EEN Hamburg/ Schleswig-Holstein DE TYPO3 News Sat, 16 Oct 2021 16:33:25 +0200 Sat, 16 Oct 2021 16:33:25 +0200 TYPO3 EXT:news news-1848 Thu, 14 Oct 2021 11:25:27 +0200 Die Europäische Kommission bleibt bei ihrer KMU-Definition https://een-hhsh.de/1848-die-europaeische-kommission-bleibt-bei-ihrer-kmu-definition/ff71cb2c3d7bc55eb1c7625cc8f0cb65.html Die EU hat eine Entscheidung zur KMU-Definition getroffen. In den letzten Jahren hat die Europäische Kommission immer wieder erwogen, ob die Definition der KMU, die aus dem Jahr 2003 stammt, angepasst werden sollte. Die Definition ist wichtig, weil es Vorteile für Unternehmen gibt, welche die KMU-Kriterien erfüllen. Sie haben z.B. Anspruch auf Förderung im Rahmen zahlreicher Programme für KMU sowie geringere Anforderungen und reduzierte Gebühren für die Einhaltung der EU-Verwaltungsvorschriften.

Nun hat die Europäische Kommission entschieden, dass die bisherige Definition bis auf Weiteres beibehalten wird. Nur Unternehmen, die (1) weniger als 250 Personen beschäftigen und (2) einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Mio. EUR beläuft, werden also wie bisher von der Definition umgefasst.

Weitere Informationen: https://ec.europa.eu/growth/smes/sme-definition_de

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news-1178 Fri, 01 Oct 2021 14:00:00 +0200 Aktuelle EU-Ausschreibungen im Oktober https://een-hhsh.de/1178-aktuelle-eu-ausschreibungen-im-oktober/d9425ab1d3064e79f37741c83b6e3a11.html Unser Newsletter "EU-Ausschreibungsliste" bietet einen Überblick über die wichtigsten Fristen. Monatlich informieren wir über unseren Newsletter "EU-Ausschreibungsliste" über die Einreichungsfristen in den verschiedensten EU-Programmen sowie international ausgerichteten Bundesprogrammen.

In dieser Ausgabe möchten wir Sie ganz besonders auf den nächsten Stichtag für die Ausschreibung im Rahmen des Eurostars-Programms, den 4. November 2021, aufmerksam machen. Eurostars ist ein gemeinsames Förderprogramm der Initiative EUREKA und der Europäischen Kommission mit dem Ziel, forschungsintensive kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verstärkt für eine europäische Zusammenarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu motivieren. Für die Projekte können sich Konsortien mit Partnern aus mindestens zwei Teilnahmeländern mit einem forschungstreibenden KMU als Konsortialführer und weiteren Projektpartnern wie KMU und Forschungsinstituten bewerben.

Zur aktuellen Ausgabe der EU-Ausschreibungsliste gelangen Sie hier.

Für individuelle Beratungen zu allen EU-Förderprogrammen nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

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news-1841 Fri, 01 Oct 2021 11:12:40 +0200 Im Interview: Dr. Nils Reimers von der Stryker Trauma GmbH berichtet, warum sich EU-Projekte für Unternehmen lohnen https://een-hhsh.de/1841-im-interview-dr-nils-reimers-von-der-stryker-trauma-gmbh-berichtet-warum-sich-eu-projekte-fuer-unternehmen-lohnen/fb928d81da501481a24759c3d71c3375.html Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass ein funktionierendes Gesundheitssystem nicht nur für den sozialen Zusammenhalt, sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung essentiell ist. Die Stryker Trauma GmbH in Schönkirchen bei Kiel beschäftigt sich schon seit Jahrzehnten genau mit diesem Thema – medizinische Produkte zu entwickeln, die vom Markt gefordert werden, und die Menschen, die diese benötigen, in den Fokus zu rücken. Das Unternehmen gehört zum Konzern Stryker Corporation, eines der weltweit führenden Unternehmen der Medizintechnik. Zu den Tätigkeitsbereichen am schleswig-holsteinischen Standort gehören Produktion sowie Forschung und Entwicklung von Marknägeln für alle Extremitäten.

Dr. Nils Reimers leitet den Bereich „Research & Development, Government Affairs and Market Access“ und ist damit auch für die Durchführung von EU-Projekten zuständig. Das Unternehmen hat bereits Erfahrung mit zahlreichen EU-Förderprogrammen, darunter das 7. Forschungsrahmenprogramm, HORIZON 2020 und Interreg 5A Deutschland-Danmark. Aktuell beteiligt sich die Stryker Trauma GmbH an den EU-Projekten BIOREMIA, SAFE-N-MEDTECH, ACCESS & ACCELERATION und EVPRO (Extracellular Vesicles Promoted Regenerative Osseointegration).

 

Wie haben Sie sich in den EU-Projekten im Konsortium zusammengefunden?

Wir überlassen nichts dem Zufall und gehen zielgerichtet vor, d.h. wir arbeiten die EU-Programme aufmerksam durch und haben hierbei immer unsere Innovationsstrategie im Blick. Sobald wir ein passendes EU-Förderprogramm identifiziert haben, suchen wir nach passenden Partnern. Diese sollen natürlich inhaltlich zum geplanten Projekt passen. Universitätskliniken stehen für unser Unternehmen im Fokus. Jedoch auch Unternehmen sind für uns als Partner interessant, wenn diese unsere Expertise ergänzen. Bei akademischen Einrichtungen ist neben vorherigen EU-Projekten vor allem Exzellenz in Forschung und Entwicklung, nachgewiesen etwa durch Publikationen oder Doktorarbeiten, ein zentrales Kriterium. In der Regel koordinieren wir also das Zusammenfinden des Konsortiums. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass wir bei der Antragstellung Lead Partner sind. Wir suchen stattdessen in der Regel nach Partnern, die diese Rolle übernehmen.

Bei der Partnersuche greifen wir auf unser bestehendes Netzwerk zurück. Nur selten betreiben wir Kaltakquise; die Partner sind uns meistens bereits bekannt. Wir gehen aber auch auf sogenannte Matchmaking Events, um potenzielle Partner kennenzulernen und uns selbst zu präsentieren. Zu HORIZON 2020 [Vorläufer von HORIZON Europe, Anm. d. Red.] fanden z.B. jährlich solche Veranstaltungen in Brüssel statt, an denen wir auch teilgenommen haben. Weitere Kontakte ergeben sich durch meine Tätigkeit als Vorsitzender der „Research and Innovation“-Gruppe von MedTechEurope, dem europäischen Dachverband der Medizintechnikbranche. Dadurch habe ich nicht nur direkten Zugang zu EU-Entscheidungsträgern, sondern reiche auch konkrete Vorschläge im Namen des Verbands an die Europäische Kommission weiter.

 

In welcher Weise profitiert Ihr Unternehmen bei EU-Projekten von der Zusammenarbeit mit europäischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)?

Große Unternehmen und KMU profitieren in EU-Projekten gegenseitig voneinander. Wir als großes Unternehmen wissen genau, was in unsrem Markt relevant ist, d.h. welche Probleme aus medizinischer Sicht noch gelöst werden müssen. Durch unsere internationalen Vertriebskanäle können wir Produkte und Dienstleistungen von KMU vertreiben. Wir haben außerdem Kompetenz in Hinblick auf Zulassungsprozesse oder regulatorische Anforderungen. Wir stellen eine gute Ergänzung zur Expertise der kleineren Unternehmen dar. Wir haben bei EU-Projekten mit großen Konsortien außerdem schon Unternehmen gefunden, mit denen wir anschließend bilaterale Geschäftsbeziehungen fortgeführt haben.

 

Inwiefern tragen EU-Projekte dazu bei, dass Innovation in Ihrem Unternehmen gefördert wird? 

Wir nutzen EU-Projekte im Vorwettbewerb, d.h. zur Umsetzung experimenteller Forschung, vor allem um eine andere Perspektive auf die Problemstellung zu bekommen und Innovation neu zu denken. Gerne nutzen wir EU-Projekte auch, um ungelöste Probleme in unserer Branche noch besser zu verstehen. Teilweise werden während der Durchführung von EU-Projekten ganz neue Ideen entwickelt, die wiederum zur Entwicklung neuer Fragestellungen führen.

 

Welche Tipps würden Sie an EU-Projekten interessierten Unternehmen mit auf den Weg geben?

Man sollte nicht zu früh aufgeben, sondern mit einem gewissen Frustrationslevel umgehen können. Es braucht Zeit und Geduld, um EU-Projekte zu schreiben und zu entwickeln. Auch wenn ein Antrag abgelehnt wird, kann man diesen immer weiterentwickeln und nochmals einreichen. Ein weiterer Punkt ist, dass man nur an EU-Projekten teilnehmen sollte, wenn diese sich inhaltlich mit den eigenen Geschäfts- bzw. Innovationsfeldern decken. Im Hinblick auf die Konsortien ist nicht unbedingt die geographische Verteilung relevant, sondern die Exzellenz der Projektpartner. Wichtig ist es für Unternehmen auch, sich zu vernetzen – wie wir es z.B. über den Verband MedTechEurope tun.

 

Herr Dr. Reimers, wir danken Ihnen für das Gespräch!

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news-1837 Wed, 22 Sep 2021 11:00:06 +0200 Neues multidisziplinäres Förderthema: Das Neue Europäische Bauhaus https://een-hhsh.de/1837-neues-multidisziplinaeres-foerderthema-das-neue-europaeische-bauhaus/146e66ad4eb0f41607affd76264f8429.html Mit dem Neuen Europäischen Bauhaus soll Nachhaltigkeit mit Design in Einklang gebracht werden. Die ersten Förderaufrufe für Pilotmaßnahmen für die Umsetzung des Neuen Europäischen Bauhauses sind nun veröffentlicht. Ein gutes Beispiel dafür, wie sich der europäische Green Deal auf alle Wirtschafts- und Lebensbereiche erstreckt, ist das Neue Europäische Bauhaus. Der Leitgedanke der Europäischen Kommission ist, mit dieser Initiative den ökologischen Wandel durch eine Kombination von Nachhaltigkeit, Ästhetik und sozialer Inklusion zu unterstützen. Ihr Wunsch ist es, in gleicher Weise wie die ursprüngliche Bauhaus-Bewegung vor hundert Jahren disziplinäre Grenzen zu überschreiten. Dementsprechend haben in der Gestaltung dieser Initiative eine Reihe von Akteuren (Architektinnen und Architekten, Künstlerinnen und Künstler, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Industrie, Einrichtungen des sozialen Wohnungsbaus sowie Kinder) teilgenommen.

Das Ziel

Mit dem Neuen Europäischen Bauhaus soll ein Raum zur Entwicklung und Erprobung sowohl von politischen Maßnahmen als auch von Förder- und Finanzierungsinstrumenten für den Umbau unserer Gesellschaften und unserer Wirtschaft geschaffen werden.

Förderung

Für die Finanzierung der Initiative werden in bereits bestehenden EU-Förderprogrammen in der Förderperiode 2021-2027 rund 85 Mio. Euro für Projekte des Neuen Europäischen Bauhauses bereitgestellt.

Eine Auswahl von Förderaufrufen, die als Pilotmaßnahmen für die Förderung von Projekten geplant sind und auch für Unternehmen von Interesse sein dürften:

Alle bisher geplanten EU-Aufrufe zum Thema Neues Europäisches Bauhaus finden Sie hier. Weitere Pilotmaßnahmen werden 2022 und 2023 veröffentlicht.

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news-1833 Fri, 17 Sep 2021 13:09:17 +0200 EU-Umfrage zu EU-Portalen mit an Unternehmen gerichtete Informationen zu produktspezifischen Vorschriften und Steuern https://een-hhsh.de/1833-eu-umfrage-zu-eu-portalen-mit-an-unternehmen-gerichtete-informationen-zu-produktspezifischen-vorschriften-und-steuern/e3b6b51b702e2cebd232c230c31eba2c.html Die Europäische Kommission lädt KMU ein, an einer Umfrage zu EU-Portalen mit an Unternehmen gerichtete Informationen zu produktspezifischen Vorschriften und Steuern teilzunehmen. Die Umfrage ist Teil einer Studie der Europäischen Kommission - Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU (GROW) über das an Unternehmen gerichtete Informationsangebot zu produktspezifischen Regelungen und Steuern. Die Studie konzentriert sich auf die Portale „Your Europe“ und „Access2Markets“.

Anhand der Umfrage soll der Informationsbedarf von auf dem EU-Binnenmarkt aktiven Unternehmen hinsichtlich europäischer Produktvorschriften und -anforderungen ermittelt werden. Ihr Beitrag wird in die Weiterentwicklung der Portale „Your Europe“ und „Access2Markets“ einfließen und damit zu einer Verbesserung der Ihnen und anderen auf dem EU-Binnenmarkt tätigen Unternehmen angebotenen Unterstützung beizutragen.

Die Umfrage steht auf Deutsch zur Verfügung. Sie ist bis zum 17.10.2021 offen. Ihre Beantwortung dürfte 15-20 Minuten in Anspruch nehmen.

Bitte geben Sie im Feld 2.2 die siebenstellige Kennnummer DE00373 des Enterprise Europe Netzwerk Hamburg/Schleswig-Holstein ein und bestätigen Ihre Teilnahme mit einer formlosen Antwort an een[at]ib-sh.de.

Zur Umfrage: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/EUPortalsSurvey

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news-1825 Mon, 06 Sep 2021 15:47:32 +0200 EU-Umfrage zum Thema Zahlungsverzug https://een-hhsh.de/1825-eu-umfrage-zum-thema-zahlungsverzug/70592566bd211feef63b0ebf11cd9732.html Die Europäische Kommission lädt KMU ein, an einer Umfrage zum Thema Zahlungsverzug teilzunehmen. Im Rahmen der Konsultation sollen Informationen zu vier Aspekten eingeholt werden: i) die wichtigsten Merkmale der von Unternehmen festgelegten Zahlungsbedingungen; ii) die Erfahrungen von Unternehmen mit unlauteren Zahlungspraktiken; iii) die Art und Weise, wie Unternehmen mit Streitigkeiten über Zahlungsverzögerungen umgehen, und iv) Ansichten von Unternehmen zu möglichen politischen Maßnahmen zur Bekämpfung von Zahlungsverzug.

Zielgruppe der Konsultation sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aller Branchen. Der Schwerpunkt liegt jedoch nur auf den Zahlungsbedingungen bei Transaktionen zwischen Unternehmen (B2B). Daher richtet sich die Konsultation weder an Einzelhändler noch an Unternehmen, die zumeist direkt mit Verbrauchern und/oder mit öffentlichen Verwaltungen zusammenarbeiten.

Die Umfrage steht auf Deutsch zur Verfügung. Sie ist bis zum 15.10.2021 offen.

Bitte geben Sie im ersten Feld die siebenstellige Kennnummer DE00373 des Enterprise Europe Netzwerk Hamburg/Schleswig-Holstein ein und bestätigen Ihre Teilnahme mit einer formlosen Antwort an een[at]ib-sh.de.

Zur Umfrage: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/14389d39-5576-5c42-00e1-0ffea924307a

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news-1823 Wed, 01 Sep 2021 16:44:43 +0200 Nachhaltiger und barrierefreier Tourismus – Best-Practice-Beispiele im deutsch-dänischen Interreg-Projekt TOUR-BO https://een-hhsh.de/1823-nachhaltiger-und-barrierefreier-tourismus-best-practice-beispiele-im-deutsch-daenischen-interreg-projekt-tour-bo/dfad0c98b96e3cdf589473f0e7441968.html Das Projekt TOUR-BO (Tourism Cross-Border) hat sich die Verzahnung von Tourismus und Nachhaltigkeit im ländlichen Raum zum Ziel gesetzt. Öffentliche und private Akteure von deutscher und dänischer Seite arbeiten eng zusammen, um nachhaltige touristische Destinationen zu präsentieren und zu vermarkten. Es wurden zwei Broschüren zu den Themen Barrierefreier Tourismus und Nachhaltiger Tourismus veröffentlicht. Darin werden Unterkünfte und Destinationen vorgestellt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Lösungsansätze für nachhaltiges und barrierefreies Reisen auszuarbeiten. Die Broschüren dienen als Orientierung und die Inhalte als Best-Practice-Beispiele für Tourismusakteure, die ihre Betriebe ebenfalls nachhaltig und barrierefrei gestalten und Kontakte für den Erfahrungsaustausch knüpfen möchten.

Neben öffentlichen und semi-öffentlichen Institutionen haben u. a. auch Unternehmen sowie Interessen- und Branchenverbände die Möglichkeit, Partner in deutsch-dänischen Interreg-Projekten zu werden. Die erste Projektantragsfrist im Rahmen von Interreg 6A 2021-2027 ist voraussichtlich im Mai 2022.

Hier gibt es weitere Informationen zum EU-Programm Interreg Deutschland-Danmark, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird.

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news-1813 Thu, 19 Aug 2021 14:10:52 +0200 Europäische KMU wollen sich digital internationalisieren https://een-hhsh.de/1813-europaeische-kmu-wollen-sich-digital-internationalisieren/4aeeeca1f38fb3a43cca73ac631f95d4.html Rund 1000 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus ganz Europa beteiligten sich im Frühjahr 2021 an einer EU-Umfrage zu automatisierten Lösungen für die Übersetzung von Websites. Ziel der Konsultation war es, Sprachbarrieren im gesamten digitalen Binnenmarkt eingehender zu analysieren. Derzeit sind durchschnittlich nur 51% der Inhalte einer KMU-Website in einer weiteren Website verfügbar, obwohl ein großes Interesse besteht, insbesondere Deutsch, Englisch, Französisch und/oder Spanisch hinzuzufügen. Auch der maschinelle Übersetzungsservice eTranslation wurde im Rahmen der Umfrage näher beleuchtet. Unter diesem Link finden Sie die Ergebnisse im Detail. In einer nächsten Testphase sollen dann in Kürze rund 100 europäische KMU ein eTranslation-Plugin für WordPress testen.

Sie haben Fragen zu dieser oder weiteren EU-Umfragen? Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

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news-1800 Thu, 29 Jul 2021 12:47:29 +0200 Kaffeepause mit Natalia Tomiyama vom hamburgischen Start-up Nüwiel https://een-hhsh.de/1800-kaffeepause-mit-natalia-tomiyama-vom-hamburgischen-start-up-nuewiel/b6294a7edec7046f93aa8fb82a8ca1ee.html Die Hamburger Firma Nüwiel, die den weltweit ersten Elektroanhänger für Fahrräder entwickelt hat, hat einen Zuschuss durch den EU-Innovationsrat erhalten. In diesem englischsprachigen Interview berichtet Natalia Tomiyama, Mitbegründerin von Nüwiel, wie sich ihre innovative Idee entwickelt hat, was sie inspiriert und wie ihr Unternehmen schwierigere Momente überstanden hat. Nüwiel hat verschiedentliche Unterstützung durch das Enterprise Europe Network Hamburg/Schleswig-Holstein bekommen.

Viel Spaß beim Lesen!  

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news-1790 Fri, 23 Jul 2021 08:55:14 +0200 Änderungen in der EU-Förderlandschaft als Folge der neuen Förderperiode https://een-hhsh.de/1790-aenderungen-in-der-eu-foerderlandschaft-als-folge-der-neuen-foerderperiode/a3c5af9ef1253d8af51644e26347915e.html Inzwischen sind die meisten Förderprogramme der Europäischen Union (EU) voll im Gange und haben ihre ersten Ausschreibungen geöffnet. Wie bisher unterstützt die EU Unternehmen, Forschungseinrichtungen und andere Organisationen mit einer Vielzahl von Förderprogrammen und Finanzierungsinstrumenten bei der Umsetzung von innovativen Vorhaben oder der Erschließung neuer Märkte. In diesem Artikel haben wir für Sie einige neue Entwicklungen der EU-Förderlandschaft 2021-2027 zusammengefasst. EU-Mittel zur Krisenbewältigung und Erholung der Wirtschaft in Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie

Zusätzlich zum normalen langfristigen EU-Haushalt ist ein temporäres Aufbauinstrument „NextGenerationEU“ eingerichtet worden. Diese Mittel werden unter anderem dazu dienen, den weitreichenden wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie entgegenzuwirken. Dementsprechend wurden Fördermittel im Rahmen der „Aufbauhilfe für den Zusammenhalt und die Gebiete Europas“ (REACT-EU) bereitgestellt. Diese werden über den Europäischen Sozialfonds (ESF+) und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt. Schwerpunktmäßig werden zukunftsweisende Projekte in den Bereichen Innovation, Digitalisierung, Klimaschutz und Beschäftigung gefördert. Bitte beachten Sie die kurzfristigen Antragsfristen. Weil diese Mittel die Krisenbewältigung unterstützen sollen, werden die Mittel für die Jahre 2021-2022 bzw. 2023 eingesetzt. 

Weitere Informationen zu REACT-EU in Hamburg und Schleswig-Holstein:

Wegen NextGenerationEU findet in manchen Programmen übrigens „frontloading“ statt, d.h. dass einige Mittel bereits in den ersten Jahren der Förderperiode gebunden sein müssen und nicht flexibel über die gesamte Programmlaufzeit (2021-2027) verteilt werden können. Dies wird beispielsweise beim neuen Investitionsprogramm InvestEU der Fall sein. 

Förderprogramme als Spiegelbild der aktuellen politischen Prioritäten der EU

In den EU-Förderprogrammen spiegeln sich insbesondere die politischen Ziele, Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent und fit für das digitale Zeitalter zu machen, wider. Zum Beispiel sollen zum ersten Mal ganze 30 Prozent des EU-Haushalts für die Bekämpfung des Klimawandels verwendet werden. Die Prioritäten zeigen sich in der EU-Förderlandschaft in unterschiedlicher Art und Weise: in Form eines komplett neuen Förderprogramms bis hin zu erheblichen Aufstockungen oder neuen thematischen Bereichen in bereits bekannten Förderprogrammen. In manchen Programmen, z.B. „Kreatives Europa“, wird der mögliche Beitrag zu Klima- und Umweltzielen noch geprüft und soll bei späteren Ausschreibungen gegebenenfalls berücksichtigt werden.

Neues Förderprogramm: Digitales Europa

Ein völlig neues Förderprogramm ist „Digitales Europa“, das sich auf das Vorantreiben des digitalen Wandels in Europa konzentriert. Das Arbeitsprogramm für die ersten Jahre ist noch nicht veröffentlicht worden. Auch wenn der Hauptfokus des Programmes auf staatlicher Ebene liegt, nämlich der Entwicklung der Kapazitäten der EU-Mitgliedstaaten, wird es ebenso Beteiligungsmöglichkeiten für Organisationen geben. So soll bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) beispielsweise der Einsatz von „Advanced Computing“ ausgeweitet werden. Außerdem sollen KMU und Start-ups, die effiziente Technologien und Geschäftsmodelle für das zukünftige Leben und die nachhaltige Fortbewegung in Städten entwickeln, unterstützt werden. Ab 2022 können KMU auch Unterstützung beim digitalen Wandel durch die „European Digital Innovation Hubs“ erhalten, die als Anlaufstellen für den Zugang zu Fachwissen, den Aufbau von Digitalisierungskompetenzen, Finanzierungsberatung usw. europaweit eingerichtet werden sollen.

Entwicklungen in bereits bestehenden Förderprogrammen

Bei manchen bereits bestehenden Förderprogrammen ist das Budget jetzt deutlich größer als in der letzten Förderperiode. Hier ein paar Beispiele von erheblichen Aufstockungen:

  • Die prozentuale Steigerung ist beim Gesundheitsprogramm „EU4Health“ am größten. 2021-2027 hat EU4Health ein Budget von 5,1 Mrd. Euro (gegenüber 449 Mio. Euro für den Zeitraum 2014-2020)    
  • Das Erasmus+ Budget wurde fast verdoppelt auf 26,2 Mrd. Euro (gegenüber 14,7 Mrd. EUR für den Zeitraum 2014-2020). Eine Übersicht über Erasmus+ finden Sie übrigens in diesem Artikel.
  • Das Budget des Umwelt- und Klimaprogramms LIFE wurde auf 5,4 Mrd. Euro erhöht (gegenüber 3,4 Mrd. EUR für den Zeitraum 2014-2020)

Neues in der Antragstellung

Natürlich war der Start der neuen Periode auch Anlass, den Antragsprozess zu optimieren. Im EIC Accelerator zum Beispiel, der bahnbrechende Innovationen von Start-ups und KMU fördert, wurden neue Schritte im Antragsprozess eingeführt. Weitere Informationen zum EIC Accelerator finden Sie übrigens in diesem Artikel. Zudem läuft die Antragstellung jetzt bei nahezu allen Programmen über das zentrale „Funding and Tenders“-Portal, das in der vergangenen Förderperiode zunächst für Forschungsprojekte aufgesetzt worden war.

Aktuelle Situation bei den Strukturfonds (einschließlich Interreg)

Bei den Strukturfonds, also den Programmen zur Unterstützung der regionalen Entwicklung in der EU wie ESF und EFRE wird es noch einige Monate dauern, bevor Ausschreibungen im Rahmen der neuen Förderperiode öffnen. Dies gilt auch für die sogenannten Interreg-Programme zur Förderung der grenzüberschreitenden territorialen Zusammenarbeit in Europa. Die Eckpunkte der neuen Programme stehen aber schon fest und können hier für Interreg Deutschland-Danmark, hier für Interreg Ostsee und hier für Interreg Nordsee eingesehen werden.

Nutzen Sie unsere Beratung!

Wir freuen uns über Ihre E-Mails und Anrufe, damit wir Ihre Fragen ganz gezielt beantworten und Sie zu Ihren individuellen Förderchancen persönlich beraten können. Wie auch in der letzten Förderperiode gilt selbstverständlich: Wir beraten Sie vertraulich und – dank EU-Förderung – kostenfrei. Nutzen Sie dieses Angebot und nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

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news-1779 Thu, 08 Jul 2021 12:55:02 +0200 Zahlen und Fakten zu EU-Projekten in Ihrer Region https://een-hhsh.de/1779-zahlen-und-fakten-zu-eu-projekten-in-ihrer-region/c79558c225dbe386aff728b3539884fd.html Die Europäische Kommission bietet mit dem HORIZON Dashboard detaillierte Informationen zu Anträgen und Förderung von Forschung und Entwicklung sowie Innovation in der EU. Mit Beginn der neuen EU-Förderperiode (2021-2027) ist aus Horizon 2020, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizon Europe geworden. Das HORIZON Dashboard zeigt nicht nur die Anzahl der eingereichten Anträge für Horizon 2020, sondern bietet auch eine Übersicht mit zahlreichen Parametern. So lässt sich beispielsweise herausfinden, dass die Erfolgsquote bei uns im Norden mit 17,13% in Schleswig-Holstein und 16,49% in Hamburg höher liegt als im Bundesdurchschnitt (14,96%). In Schleswig-Holstein kommen die meisten Antragsteller aus Kiel, Lübeck und dem Herzogtum Lauenburg.

Sie wollen mehr zu Horizon 2020-geförderten Projekten in Ihrer Region erfahren? Hier geht es zum HORIZON Dashboard.

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news-1773 Mon, 05 Jul 2021 09:49:34 +0200 Im Interview: Thomas Stock, Geschäftsführer der Pano Verschluss GmbH, zur Bedeutung von Innovation in einem mittelständischen Unternehmen https://een-hhsh.de/1773-im-interview-thomas-stock-geschaeftsfuehrer-der-pano-verschluss-gmbh-zur-bedeutung-von-innovation-in-einem-mittelstaendischen-unternehmen/60f76fd29537ecb60863d1eafb170888.html Die Pano Verschluss GmbH wurde 1920 gegründet und ist heute der führende Produzent von PVC-freien Metallverschlüssen für Glaskonserven. Mit Unterstützung der WTSH und IB.SH hat das Itzehoer Unternehmen den für kleine und mittlere Unternehmen kostenfreien Innovationsmanagement-Check des Enterprise Europe Network durchgeführt.  

Welchen Stellenwert nimmt das Thema Innovation in Ihrem Unternehmen ein?

Wir sehen die Auswirkung von gelungenen Innovationen bei Pano sehr deutlich. Das ist nicht nur ein Spruch, sondern wir haben hautnah erlebt, wie wichtig Innovationen für unser Unternehmen in der Vergangenheit waren und welchen Einfluss eine bahnbrechende Innovation heute für uns bei Pano hat.

Bestes Beispiel ist unser PVC-freier Metallverschluss Blueseal®. Wulf Eberhardt (Inhaber von Pano) hat den PVC-freien Verschluss entwickelt, die Markteinführung verlief sehr erfolgreich und heute werden bei Pano ausschließlich PVC-freie Metallverschlüsse produziert. Die Innovation war deshalb erfolgreich, weil der Kundennutzen klar zu erkennen ist: Der Verschluss ist ohne schädliche Weichmacher und energieeffizient hergestellt. Also, Innovation muss aus unserer Überzeugung einen Kundennutzen generieren und deshalb ist Innovationsrealisierung wichtig.

Im Zusammenhang mit Innovation ist es für mich auch immer wieder spannend zu beobachten, dass die Realisierung von Innovationen nichts mit dem Alter des Unternehmens oder von Personen zu tun hat. Es ist der Mix aus Neugierde, erster Einschätzung der Machbarkeit von Ideen, Überzeugung an der Idee und natürlich und vor allem Spaß an dem, was man tut, der eine Innovationskultur entstehen lässt.

 

Wie sind Sie auf den Innovationsmanagement-Check aufmerksam geworden?

Ich persönlich bin seit knapp drei Jahren bei Pano als Geschäftsführer tätig. In der Vergangenheit wurden bereits verschiedene Projekte mit WTSH und IB.SH realisiert. Auf den Innovationsmanagement-Check bin ich bei einem persönlichen Beratungsgespräch zu Fördermöglichkeiten mit Cornelia Pankratz von der IB.SH aufmerksam gemacht worden. Mich hat besonders interessiert, die Ergebnisse unserer Innovationsaktivitäten zu messen und somit Fremdbild- und Eigenbild zu spiegeln. Der Innovationsmanagement-Check ist sehr strukturiert, was mir gut gefallen hat.

 

Inwiefern hat der Innovationsmanagement-Check Ihnen dabei geholfen, das eigene Innovationspotenzial (besser) einzuschätzen?

Wichtig war, dass die Menschen, mit denen wir angefangen haben die Bestandsaufnahme durchzuführen, den Prozess weiter begleitet haben. Mir war es auch wichtig, mit dem Bericht eine Grundlage zu haben, um zielorientiert an den Dingen zu arbeiten. Im Rahmen von Corona hat nicht alles zeitlich gepasst, aber die Ergebnisse fließen in unsere Projektcharta mit ein. Innovation als Thema wird somit immer direkt mitbetrachtet. Wir haben teilweise erkannt, dass wir gegebenenfalls zu weit springen, d.h. zu schnell zu viel wollen – gute Ideen werden daher zum Teil auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Da es bei Innovationen nicht nur um Produkte geht, sondern auch um Prozesse und Digitalisierung, arbeiten wir derzeit mit einem zertifizierten Digitalisierungsberater zusammen, um z.B. Digitalisierungsthemen weiterzutreiben. Im Zentrum unserer Frage steht dabei, was wir tun können, um uns innerhalb und außerhalb von Pano so zu vernetzen, dass weitere Kundennutzen entstehen und wir bestenfalls eine Innovation in diesem Bereich umsetzen. Sehr guter Input kam dabei bereits aus der Fragerunde im Rahmen des ersten Termins im Innovationsmanagement-Check mit Frau Pankratz und Jan Cornils von der WTSH.

 

Welche Handlungsfelder haben Sie aufgrund des Innovationsmanagement-Checks für sich identifiziert?

Eine der Voraussetzungen für Innovation sind die von Pano „infizierten“ Menschen, die Ideen haben und voll bei der Sache sind. An Ideen mangelt es nicht, aber die Umsetzung in Tat und Wahrheit ist hin und wieder schon anspruchsvoll. Wir haben uns daher personell verstärkt und einen Mitarbeiter eingestellt für Projekte, Prozessverbesserung und Innovation. Das war ein wichtiges Handlungsfeld.

Im Innovationsmanagement-Check werden viele Themenbereiche und potentielle Handlungsfelder rund um die gesamte Unternehmung analysiert. Daher sollte man sich Zeit nehmen und auch haben. Zum Beispiel ist ein Themenbereich des Checks die Strategie bzw. Strategieentwicklung. Uns bei Pano ist es wichtig, dass nicht nur die Geschäftsführung die Strategieentwicklungen betreibt, sondern die Betroffenen selbst dabei sind und Einfluss nehmen. Als Erkenntnis habe ich die Bestätigung bekommen, dass wir zum einen schon gut unterwegs sind, zum anderen es aber nicht an Bedeutung verloren hat, die Ergebnisse zu kommunizieren und zu diskutieren.

Bei den Themen „Wiedererkennungswert“ und „Kooperationsfähigkeit“ sind wir einige Schritte gegangen. Das Thema „Internationale Beziehungen“ war nicht so wichtig für uns. Die Einrichtung bereichsübergreifender „Innovationsteams“ war aufgrund der Coronapandemie schwierig umzusetzen, da Treffen nur eingeschränkt möglich waren. Bei allem Tun wollen wir weiter die Kundenorientierung und Kundennähe verbessern.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass der Innovationsmanagement-Check eine „coole“ Sache ist und es sich gelohnt hat, sich mit IB.SH und WTSH dazu intensiv auszutauschen.

 

Herr Stock, wir danken Ihnen für das Gespräch!

 

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news-1756 Tue, 15 Jun 2021 09:43:00 +0200 BeOne's Erfolgsstory: Ingenieure für digitale Lösungen https://een-hhsh.de/1756-beones-erfolgsstory-ingenieure-fuer-digitale-loesungen/72e460b0384dace958e31265ca5bbfc4.html „Was macht Ihr Unternehmen denn eigentlich?“ Eine simple Frage, die aber oft gar nicht so leicht zu beantworten ist. Gerade wenn Unternehmen mit den Kundenwünschen über die Jahre in verschiedene Richtungen gewachsen sind. Die BeOne Hamburg GmbH antwortet seit April 2021 „Wir sind Ingenieure für digitale Lösungen!“ BeOne ist 2004 als klassisches Luftfahrt-Ingenieurbüro gestartet, mit der Zeit kamen dann zunehmend auch Aufträge im Bereich Projektmanagement und Digitalisierung hinzu. Das Kundenspektrum vergrößerte sich auf Automobilindustrie und Erneuerbare Energien. BeOne wuchs schnell, musste sich dann aber angesichts zurückgefahrener Entwicklungsprogramme und der schwierigen Marktsituation einiger Großkunden wieder deutlich verkleinern. Die Corona-Pandemie stellte das Unternehmen insbesondere hinsichtlich der Kunden aus der Luftfahrtbranche vor neue Herausforderungen.

BeOne hat diese schwierige Zeit genutzt, um an der eigenen Strategie zu arbeiten und sich als innovativer Dienstleister wirtschaftlich nachhaltig aufzustellen. Das Innovationsmanagement-Assessment, das EEN-Partner TUTECH mit BeOne im Juni 2020 durchgeführt hat, zeigte, dass das Unternehmen herausragende Expertise und zudem viele gute Ideen hat, aber eine klare Unternehmensstrategie fehlte. Die meist projektgebundenen Kundenaufträge waren sehr divers und dadurch wenig skalierbar. In der Kommunikation fiel es dem Unternehmen schwer, sich mit einem klaren Profil darzustellen. Das Ziel war klar: BeOne will wirtschaftlich stabil in die Zukunft gehen. Dazu hat BeOne sich im Rahmen der Innovationsmanagement-Beratung des EEN vor allem mit der Frage „Wo wollen wir hin?“ auseinandergesetzt. Das Unternehmen hat eine umfassende Matrix zur Innovationsstrategie erstellt, darauf aufbauend den neuen Claim entwickelt und seine Website und Unternehmenskommunikation komplett überarbeitet.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Beratungsprozess, die Gespräche und der Input haben uns sehr geholfen den über die Jahre gewachsenen „Bauchladen“ an Leistungen besser zu strukturieren und somit nach Innen und in der Kommunikation an die Kunden klarer zu machen, wo der USP von BeOne ist. Wir bedanken uns für die hervorragende und unkomplizierte Unterstützung und Ihr unermüdliches Arbeiten ‚an uns‘.“ Ulf Siegosch & Mathias Schulze, BeOne GmbH

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news-1737 Wed, 19 May 2021 09:44:19 +0200 EU-Umfrage zur Initiative für nachhaltige Produkte https://een-hhsh.de/1737-eu-umfrage-zur-initiative-fuer-nachhaltige-produkte/ef6ab72cc462b3fc34d66ddb81f3264a.html Die Europäische Kommission lädt KMU ein, an einer Umfrage zu nachhaltigen Produkten teilzunehmen. Ziel dieser Konsultation ist es, die Ansichten kleiner und mittlerer Unternehmen zur Initiative für nachhaltige Produkte (SPI) einzuholen, die von der Europäischen Kommission im letzten Jahr im Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft (CEAP) angekündigt wurde und Ende 2021 umgesetzt werden soll. Die SPI wird darauf abzielen, Produkte auf dem EU-Markt für eine klimaneutrale, ressourceneffiziente und kreislauforientierte Wirtschaft vorzubereiten, Abfälle zu reduzieren und sicherzustellen, dass die Leistung von Vorreitern im Bereich Nachhaltigkeit schrittweise zur Norm wird.

Ein Kernelement des SPI wird sich darauf konzentrieren, den Geltungsbereich der Ökodesign-Richtlinie über energieverbrauchsrelevante Produkte hinaus auszuweiten, um sie auf ein möglichst breites Produktspektrum anwendbar zu machen und kreislauforientierte Ergebnisse zu erzielen. Der CEAP enthält eine Liste von Wertschöpfungsketten, die im Rahmen des SPI vorrangig behandelt werden sollten, stellt jedoch klar, dass weitere Produktgruppen auf der Grundlage ihrer Umweltauswirkungen und ihres Kreislaufwirtschaftspotenzials identifiziert werden sollen.

Im Zusammenhang mit dieser Erhebung können unter nachhaltigen Produkten diejenigen Waren und Dienstleistungen verstanden werden, die auf eine lange Lebensdauer ausgelegt sind; sie sind langlebig, reparierbar, aufrüstbar und werden mit minimalen Auswirkungen auf die Umwelt hergestellt. Ihre Auswirkungen und Emissionen werden über den gesamten Lebenszyklus minimiert. Teilweise sind sie auf dem Markt leicht zu identifizieren, weil sie ein offizielles EU-Umweltzeichen tragen können.

Ziel dieser Konsultation ist es, wichtige Meinungen und Hinweise zu den geplanten Maßnahmen von kleinen und mittleren Unternehmen einzuholen.

Die Umfrage steht auf Deutsch zur Verfügung. Sie ist bis zum 15. Juni 2021 offen.

Zur Umfrage: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/SPI_GERMANY 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1719 Sun, 09 May 2021 16:14:00 +0200 #EuropaTag - Enterprise Europe Network Deutschland zieht positive Bilanz zur digitalen Reise "Auf nach Europa – Auf in die Welt" https://een-hhsh.de/1719-europatag-enterprise-europe-network-deutschland-zieht-positive-bilanz-zur-digitalen-reise-auf-nach-europa-auf-in-die-welt/86ec438d8f1c68e9f4cb563ebd543abd.html Fast 200 Teilnehmer registrierten die deutschen Partner des Enterprise Europe Network (EEN) der EU-Kommission bei ihrem Partnerforum am 22.04. im Rahmen der #AuwiTage2021 des BMWi. Mit ihrem Konzept „Auf nach Europa – Auf in die Welt“ haben sie damit ganz offensichtlich einen Nerv getroffen: bei Unternehmer_innnen und Multiplikator_innen, die nach der Pandemiezeit darauf warten, ihr europäisches und internationales Geschäft wieder aufnehmen zu können.  

Die Teilnehmer_innen am Live-Stream haben fünf ausgewählte, vom EEN unterstützte Unternehmen begleitet und sind der LignoPure GmbH aus Hamburg, der AirMed Plus GmbH aus Bochum, der Cody Logistics Charter GmbH aus Niedere Börde in der Nähe von Magdeburg, der oncgnostics GmbH aus Jena und der abidat GmbH aus Nürnberg aufmerksam gefolgt. Die Unternehmer_innen gaben einen tollen Einblick, wie sie in der Praxis von der Unterstützung und Begleitung des Enterprise Europe Network als Start-up Unternehmen oder bei der weiteren Entwicklung und Internationalisierung profitieren. Frau Dr. Wienke Reynolds von LignoPure berichtete beispielsweise über ihr einzigartiges Produkt Lignin und wie das Unternehmen kurzfristig über das EEN für einen Förderantrag europäische Partnerunternehmen finden konnte. Im Anschluss drehten sich die Diskussionen an vier Themen-Tischen um Fragen zum EU-Binnenmarkt, zu Internationalisierung, Innovation und zu nachhaltigen Geschäftsmodellen.

Wie das EEN_Deutschland zieht auch Bundesminister Peter Altmaier eine positive Bilanz zu den ersten bundesweiten Außenwirtschaftstagen: „Rund 6.000 Teilnehmer haben in den letzten Tagen bei über 70 Fachforen zusammen diskutiert. Der intensive Dialog zwischen Politik und Wirtschaft während der Außenwirtschaftstage hat sich gelohnt. Denn neue Wachstumschancen auf den Exportmärkten und starke Auslandsinvestitionen am Standort Deutschland sind jetzt ein wichtiger Anschub für den Weg aus der Pandemie.“ Viele der Veranstaltungen wurden aufgezeichnet und sind in der Mediathek abrufbar: https://www.bmwi-aussenwirtschaftstage.de/

Die Partner_innen im Enterprise Europe Network begleiten die Unternehmen auf ihrem Weg bei der Suche nach Kooperationspartnern, neuen Kunden, vielversprechenden Absatzmärkten; informieren über Förderprogramme oder branchenspezifische Entwicklungsmöglichkeiten – immer abgestimmt auf die Bedürfnisse und Vorstellungen der Unternehmen. Dabei stehen Ihnen 62 Beratungs- und Anlaufstellen in Deutschland zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Veranstaltung, den Unternehmen und dem EEN finden Sie unter www.een-deutschland.de

Die Aufzeichnung des Live-Streams finden Sie hier.

Download der Pressemeldung des EEN_Deutschland (.pdf)

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Thüringen Lokalnachrichten Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten Nordrhein-Westfalen Lokalnachrichten
news-1717 Thu, 06 May 2021 10:08:33 +0200 Innovation auf dem Weg zur Marktreife begleiten - Unterstützung von Startups durch das Enterprise Europe Network https://een-hhsh.de/1717-innovation-auf-dem-weg-zur-marktreife-begleiten-unterstuetzung-von-startups-durch-das-enterprise-europe-network/bc1330cfae256108a46e511e3fc14617.html Ein Interview mit dem Hamburger Biotechnologie-Startup LignoPure GmbH beim Online-Event „Auf nach Europa - Auf in die Welt“ des EEN_Deutschland im Rahmen der Außenwirtschaftstage des BMWi 2021 Vorgestellt durch Dr. Wienke Reynolds, CTO der LignoPure GmbH und Silke Schleiff, Project Manager Enterprise Europe Network bei der Tutech Innovation GmbH

 

TUTECH: Wienke, Du hast 2019 gemeinsam mit drei weiteren wissenschaftlichen MitarbeiterInnen der Technischen Universität Hamburg das Biotechnologie-Startup LignoPure gegründet. Wie kam es dazu und was ist denn eigentlich Lignin?

LignoPure: Ja, nur wenige wissen, was Lignin ist, dabei umgibt es uns überall und es ist tatsächlich die zweithäufigste Fraktion aller holzartiger Biomasse, aber auch Getreidestrohs etc. Es ist das, was den Bäumen ihre Festigkeit und ihre Widerstandsfähigkeit gibt. Es ist eine Ressource, die weltweit in großen Mengen anfällt, aber die bisher nicht wirklich genutzt wird.

Das ist aber nicht das eigentliche, was uns am Lignin fasziniert, sondern dass es auch sehr funktional ist. Wir wollen gerade diese Funktionalität in Produkte bringen, die bislang noch fossil sind. Lignin ist nachwachsend, es ist ein industrieller Reststoff, das heißt es fällt schon zentral an und steht nicht in Konkurrenz zu Nahrungsmitteln - was nicht bedeutet, dass es nicht essbar wäre, das steht aber noch auf unserer Entwicklungsagenda. Die Funktionalitäten habe ich eben schon angesprochen, dazu zählen z.B. Antioxidanz, UV-Schutz und antimikrobielle Wirkung -  alles Eigenschaften, die in Kosmetika zum Alterungsschutz gefragt sind. Aber die Funktionalität des Lignins kann auch in anderen Anwendungen attraktiv sein, z.B. für neue Materialien, CO2-Optimierung, für die Verbesserung mechanischer Eigenschaften oder auch als natürlicher Flammschutz in Dämmstoffen. Und diese Vielfalt der potentiellen Anwendungsmöglichkeiten ist etwas, das wir mit LignoPure ermöglichen wollen.

Lignin fällt in großen Mengen in Zellstofffabriken und Bioraffinerien an und dort wird es aktuell zu über 97% verbrannt, einfach um den Energiebedarf der Prozesse zu decken und weil den Leuten bisher nicht viel Besseres eingefallen ist, als einige niederwertige Anwendungen, wie z.B. als Zementadditiv oder Bitumen. Das möchten wir gerne ändern, indem wir eigene Produkte im Bereich Kosmetik an den Markt bringen, aber auch indem wir unser ganzes Know-How in Materialanwendungen in einer Service-Plattform, unserer sogenannten Lignin-Application-Platform anbieten. Wir haben schon in unserer Arbeit an der Technischen Universität Hamburg festgestellt, dass es viele unterschiedliche interessante Lignine gibt und auch Firmen, die gerne damit arbeiten möchten. Aber es gibt eine signifikante Technologielücke zwischen den Industrien, in denen Lignin als Stoffstrom anfällt und den Unternehmen die es in ihren Produkten anwenden könnten. Wir sehen uns als Technologiebrücke, die das richtige Lignin auswählt, es spezifisch für bestimmte Anwendungen aufbereitet und so in Produkte einbringt, dass man es tatsächlich als echte Drop-In-Lösung betrachten kann.

TUTECH: Danke Wienke für diesen kleinen Ausflug in die Welt des Lignins! Ich finde, wenn man Dir zuhört dann macht das so richtig Lust auf Innovation und aus meiner Sicht als EEN-Mitarbeiterin ist es  einfach schön, mit Unternehmen wie LignoPure zusammenzuarbeiten, die so spannende Ideen und Ansätze haben.  Wann hattest Du eigentlich zum ersten Mal Kontakt zum Enterprise Europe Network?

LignoPure: Das war im Januar 2019, noch mitten in der Gründungsphase, da haben wir uns ja auch das erste Mal getroffen, Silke. Da Tutech Innovation als Partner für Technologie- und Wissenstransfer der Technischen Universität Hamburg ohnehin einen engen Draht zu den Instituten hält und auch im Bereich Gründungsunterstützung erster Ansprechpartner für uns war, verlief die Weiterleitung an das EEN-Team bei TUTECH quasi fließend. Wir mussten damals sehr kurzfristig für einen geplanten IraSME-Antrag einen Partner finden, der Interesse an der gemeinsamen Entwicklung von Dämmstoffen mit Lignin als funktionellem Bestandteil hätte. Das hat mit Hilfe des EEN-Teams wirklich toll funktioniert, wir haben noch zwei Partner aus Österreich mit an Bord holen können und der Projektantrag wurde dann auch bewilligt. Der Antrag lief allerdings noch über die TU Hamburg, da LignoPure zu diesem Zeitpunkt noch nicht formal als Unternehmen gegründet war. Aber das Projekt läuft und es gibt Überlegungen für ein Anschlussprojekt, an dem wir dann ggf auch als Partner beteiligt sein werden.

TUTECH: Und habt ihr über EEN noch weitere Partner gefunden?

LignoPure: Ja, auf jeden Fall, relativ vielseitig würde ich sagen. Wobei uns das EEN und speziell Du, Silke, sehr unterstützt hat, ist Profile zu erstellen hinsichtlich unserer Produkte und Services und uns damit in die Kooperationsdatenbank des EEN aufzunehmen. Das funktioniert tatsächlich sehr gut in beide Richtungen, wir bieten an, aber reagieren auch auf Technologiegesuche. Eine kleine Success Story, die sich daraus ergeben hat, war eine sogenannte Open Innovation Challenge des niederländischen Unternehmens Avantium. Das ist ein Unternehmen, das einen sehr innovativen Bioraffinerieprozess entwickelt, in dem als Nebenstrom ein sehr interessantes Lignin anfällt. Sie haben eine spezielle Innovation Challenge ausgeschrieben „Macht was aus unserem Lignin“, also hochwertige Produkte.  TUTECH hat uns auf dieses Technologiegesuch hingewiesen und so sind wir mit Avantium ins Gespräch gekommen. Die sind ein sehr interessanter Zulieferer für uns aber auch ein Partner für weitere Entwicklungen.

TUTECH: Jetzt aktuell habt Ihr ja vor, Eure ersten eigenen Produktlinien in den Markt zu bringen, dazu initiieren wir über EEN zur Zeit Kontakte zu einigen potentiellen Anwendungspartnern aus der Kosmetik-, Lebensmittel- und Textilbranche. Die Produktion soll im Herbst 2021 starten - das klingt super, aber braucht man dafür nicht viel Geld?

LignoPure: Ja, auf jeden Fall. Unser Hauptstandbein soll der Vertrieb von Lignin als kosmetischer Inhaltsstoff werden: Wir liefern ligninbasierte Inhaltsstoffe an Unternehmen, die dann die finalen Kosmetikprodukte herstellen. Was wir aber auf jeden Fall auch weiterführen werden ist der Servicebereich und der läuft auch bereits jetzt sehr gut, so dass wir hier Einnahmen erzielen. Dazu haben wir ja auch Kunden über das Netzwerk gefunden, z.B. die schwedische DUNI AB, die eine Alternative zu den fossilen und gesundheitsschädlichen PFAS-Beschichtungen von Papier-Einweggeschirr sucht, die fett- und wasserabweisend sein soll.

Für den Start unserer eigenen Produktion brauchen wir aber viel Geld, gerade für die Kosmetikfertigung: Da ist eine Menge Edelstahl in der Produktionsanlage, die Produkte müssen zertifiziert und zugelassen werden, die ganzen Vortests die wir brauchen, Proof-of-Concept aber auch Aufbau der Zuliefererkette und des gesamten Geschäftes überhaupt. Wir sind ein Startup, das heißt ein kleines und junges Team mit 5 Personen. Aber wir konnten glücklicherweise im Dezember letzten Jahres unser Seed-Investment abschließen mit der Schweizer Tanovis AG aber auch dem High-Tech Gründerfonds und dem Innovationsstarter Fonds in Hamburg und damit sind wir jetzt sehr gut aufgestellt, um diese nächsten Schritte zu gehen. Wir werden damit unsere Produktion zum Ende diesen Jahres starten aber auch mehr Personal einstellen und wollen zumindest auf acht Personen wachsen dieses Jahr. Was zusätzlich für uns sehr attraktiv ist, sind die EU-Förderprogramme im EIC-Accelerator, auch dazu werden wir im Rahmen des Enterprise Europe Network durch TUTECH und die IFB Hamburg beraten.

TUTECH: Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr damit Erfolg habt! Was schätzt Du denn eigentlich besonders an der Unterstützung durch das Enterprise Europe Network?

LignoPure: Ich schätze sehr, dass der Kontakt so interaktiv ist, dass man nicht nur auf spezifische Fragen eine Antwort erhält sondern fortwährend begleitet und unterstützt wird. Die Suche nach Partnern oder auch nach Fördermöglichkeiten und weiteren Kooperationsmöglichkeiten ist gerade als Kleinunternehmer sehr schwierig und da hilft es sehr, wenn man auf passende Ausschreibungen und Kooperationsmöglichkeiten, Veranstaltungen usw. hingewiesen wird. Darüber hinaus bietet das EEN natürlich viele branchenübergreifende Vernetzungsmöglichkeiten und viele Kontakte. Und was uns jetzt auch aktuell sehr hilft ist die Möglichkeit, dass wir im Bereich Innovationsmanagement Unterstützung bekommen, wir werden jetzt gerade dazu beraten eine eigene Innovationsmanagementstrategie aufzubauen und gezielt Förderprogramme auszuwählen.

TUTECH: Herzlichen Dank, Wienke, für das Gespräch und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit

LignoPure: Danke für Eure Unterstützung!

 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1705 Thu, 29 Apr 2021 15:31:58 +0200 Kieler Unternehmen macio findet Projektpartner über die Kooperationsdatenbank des Enterprise Europe Network https://een-hhsh.de/1705-kieler-unternehmen-macio-findet-projektpartner-ueber-die-kooperationsdatenbank-des-enterprise-europe-network/b7d009ab7e73bc584f266643175a58a2.html Das Kieler Software- und Designunternehmen macio GmbH hat Anfang 2021 ein Unternehmensprofil in der Kooperationsdatenbank des Enterprise Europe Network veröffentlicht. Die erste Anfrage eines französischen Unternehmens war bereits vielversprechend: Zehn Tage später haben beide Unternehmen einen gemeinsamen Förderantrag für ein Entwicklungsprojekt eingereicht. Im Interview berichtet Caroline Genschmer, die bei macio im Bereich Digitalisierung in der Produktion tätig ist, über das Unternehmen. Sie erläutert, warum macio sich dafür entschieden hat, europäische Kooperationen anzustreben und wie das Enterprise Europe Network (EEN) dabei geholfen hat. 

 

Womit beschäftigt sich macio?

Die macio GmbH ist seit 2002 als Projektpartner für Software Engineering und User Interface Design am Markt. Neben unserem Hauptstandort in Kiel haben wir inzwischen auch drei weitere Standorte in Deutschland mit 100 Softwareentwickler*innen und Designer*innen sowie mehr als 400 erfolgreich abgeschlossenen Projekten. Wir sind sowohl Berater zu Digitalisierungsthemen für Unternehmen im produzierenden Gewerbe, als auch Entwicklungspartner für kundenspezifische Software- und Designlösungen für Geräte-, Maschinen- und Anlagenbau sowie für Labor- und Medizintechnik.

 

Warum interessiert sich macio für europäische Zusammenarbeit und Förderung?

Die EU-Förderung bietet uns die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen europäischen Unternehmen innovativ tätig zu sein und im Rahmen von Forschungsprojekten an einer grüneren europäischen Wirtschaft mitzuwirken. Die Unterstützung des europäischen „Green Deals“ in Förderprogrammen ermöglicht es uns, unsere Kompetenzen in neue Branchen und Geschäftsfelder einzubringen und über unsere Zielbranchen hinaus neue Geschäftsfelder kennenzulernen. Darüber hinaus möchten wir internationale Partnerschaften und ein breites Netzwerk knüpfen und natürlich auch unsere Software- und Digitalisierungsleistungen verbreiten können.

 

Welche konkreten Schritte hat macio in dieser Hinsicht schon genommen? Was war die Rolle des EEN?

Anfang des Jahres 2021 haben wir mit Unterstützung des Enterprise Europe Networks ein Firmenprofil in der Kooperationsdatenbank des EEN erstellt und veröffentlicht. Im März haben wir eine Anfrage für einen gemeinsamen Förderantrag von dem französischen Start-Up NOX Storage erhalten. NOX Storage suchte nach einem KMU-Partner für einen Antrag auf Förderung bei S3 Food. S3 Food ist ein großes Horizont 2020-EU-Projekt, das Fördergelder, sogenannte „SME Vouchers“, an KMU für die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Lösungen im Bereich der Lebensmittelproduktion vergibt. Dank der guten Vorarbeit von NOX Storage konnten wir innerhalb kürzester Zeit einen gemeinsamen Förderantrag einreichen. Weitere Informationen dazu findet man übrigens auf unserer Webseite.

Das Enterprise Europe Network hat bei der Vermittlung der Kooperation mit dem Start-Up NOX eine entscheidende Rolle gespielt. Das Enterprise Europe Network bietet eine sehr gute Möglichkeit, geeignete Kooperationspartner für Projekte zu finden. Ohne die Kooperationsdatenbank wäre NOX Storage gar nicht auf uns aufmerksam geworden. Des Weiteren hat uns das EEN sowohl in der Kontaktphase als auch in der Antragsphase unterstützt und beraten, sodass es sehr einfach war, den Kontakt zu NOX herzustellen und den Antrag einzureichen.

 

Welche konkreten Erfahrungen oder Tipps möchten Sie mit anderen Unternehmen teilen?

Wir können andere Unternehmen nur dazu ermutigen, den ersten Schritt zu wagen und ein Unternehmensprofil mit Hilfe des EEN einzurichten. Durch die Unterstützung des EEN ist die Partnersuche deutlich vereinfacht und die Möglichkeiten, internationale Partner zu finden oder ein Netzwerk aufzubauen sind riesig und einzigartig. Natürlich bekommt man auch Anfragen, die nicht zur eigenen Philosophie oder zum eigenen Tätigkeitsfeld passen, aber mit Hilfe des Profils ist es uns ohne großen Aufwand gelungen, einen Partner für ein europäisches Projekt zu finden.

 

Wir bedanken uns herzlichst bei macio für die Kooperation und vor allem bei Frau Genschmer, welche mit uns das Interview führte.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1700 Mon, 26 Apr 2021 14:44:44 +0200 EU-Umfrage zu mehrsprachigen Websites https://een-hhsh.de/1700-eu-umfrage-zu-mehrsprachigen-websites/f9c86613a3541dcb5f3d880dd9ed46e9.html Die Europäische Kommission lädt KMU ein, an einer Umfrage zu automatisierten Lösungen für die Übersetzung von Websites teilzunehmen. Möchten Sie die Website Ihres Unternehmens in weiteren Sprachen veröffentlichen? Würde das Ihrem Unternehmen helfen?

Die maschinelle oder automatische Übersetzung bietet dafür heutzutage eine schnelle, kostengünstige und einfache Lösung, wie sie bisher unvorstellbar war. Sie erzeugt gute Übersetzungen, erreicht aber natürlich nicht der Qualität der professionellen menschlichen Übersetzung. Um Ihnen eine Vorstellung davon zu geben, wie die maschinelle Übersetzung funktioniert, klicken Sie auf folgender Website auf die Schaltfläche „Diese Seite übersetzen“ und wählen Sie Ihre Sprache aus: Investitionen in ein digitales Europa: das Programm „Digitales Europa“.

Die Europäische Kommission beabsichtigt, kleine und mittlere Unternehmen in der EU durch automatisierte Lösungen für die Übersetzung von Websites zu unterstützen. Dabei wird sie sich auf eTranslation stützen, den automatischen Übersetzungsdienst der Kommission, der derzeit von den europäischen Organen und Einrichtungen sowie von Tausenden öffentlichen Verwaltungen und KMU in der EU genutzt wird.

Die Europäische Kommission möchte besser verstehen, für welche Bedürfnisse und Anwendungen Sie die Übersetzung von Websites benötigen. Außerdem sucht die Kommission Freiwillige für die Pilotphase der Übersetzungslösung für Websites. Sie können Ihr Interesse hieran während der Umfrage bekunden.

Die Umfrage steht auf Deutsch zur Verfügung. Sie ist bis zum 31. Mai 2021 offen.

Zur Umfrage: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/mehrsprachige_Websites 

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news-1690 Wed, 14 Apr 2021 11:45:10 +0200 KfW Award Gründen 2021 – Jetzt bis 1. Juli 2021 bewerben https://een-hhsh.de/1690-kfw-award-gruenden-2021-jetzt-bis-1-juli-2021-bewerben/ae36f960aaa2167e2cb7c47b463515ee.html Die KfW Bankengruppe zeichnet mit diesem renommierten Wettbewerb junge Unternehmen aus ganz Deutschland aus, die für ihre Ideen und ihren Mut öffentliche Anerkennung erfahren sollen. Ab dem 1. April 2021 können sich Start-ups wieder für den KfW Award Gründen 2021 bewerben. Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen bzw. Unternehmensnachfolgerinnen und -nachfolger ab Gründungsjahr 2016.

Die Auswahl der Siegerinnen und Sieger trifft eine Jury, die mit Vertreterinnen und Vertretern aus KfW, Förderbanken, Politik und Wirtschaft besetzt ist. Die Jury bewertet die Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad sowie ihrer Kreativität und prüft, ob soziale Verantwortung übernommen wird. Auch der erfolgreiche Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Krise fließt in die Bewertung ein. Darüber hinaus ist für die Auszeichnung maßgeblich, wie umweltbewusst die Umsetzung der Idee erfolgt ist und ob Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen wurden oder erhalten werden.

Aus jedem Bundesland wird je ein Unternehmen prämiert, das ab dem Jahr 2016 gegründet oder im Rahmen einer Nachfolge übernommen wurde. Das Preisgeld für diese Landessieger*innen beträgt jeweils 1.000 Euro. Sie konkurrieren um den Bundessieg, der mit weiteren 9.000 Euro Preisgeld dotiert ist. Zusätzlich hat die Jury die Möglichkeit, einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro zu vergeben und alle Landessieger haben darüber hinaus die Möglichkeit, als „Publikumssieger“ ein zusätzliches Preisgeld von 5.000 Euro zu erhalten.

Weitere Informationen zur Online-Bewerbung

Unternehmerinnen oder Unternehmer für den KfW Award 2021 vorschlagen

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news-1687 Mon, 12 Apr 2021 12:04:41 +0200 EU-Kommission unterstützt innovative Start-Ups und KMU im Rahmen des EIC Accelerator https://een-hhsh.de/1687-eu-kommission-unterstuetzt-innovative-start-ups-und-kmu-im-rahmen-des-eic-accelerator/6a0dd049fd4104d23703a80cad56541f.html Der Accelerator ist Teil des Europäischen Innovationsrats (European Innovation Council, kurz EIC) im EU-Forschungsrahmenprogramm HORIZON Europe. Die Europäische Kommission hat den ersten Aufruf im EIC Accelerator veröffentlicht. Insgesamt stehen mehr als 1 Mrd. EUR zur Verfügung. Rund die Hälfte der Mittel sollen für Innovationen in den Bereichen europäischer Grüner Deal, digitale Technologien und Gesundheitstechnologien eingesetzt werden.

Der EIC Accelerator fördert bahnbrechende Innovationen einzelner Start-Ups sowie kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) mit internationalem Marktpotenzial und hohem Entwicklungsrisiko. Durch einen EU-Zuschuss und (optional) zusätzlichem Beteiligungskapital sollen aus solchen Innovationen schnellstmöglich marktfähige und skalierbare Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Kurzinfo zum EIC Accelerator.

Eine weitere Förderung für kleine und mittlere Unternehmen bietet der ebenfalls in der letzten Woche gestartete und mit 168 Mio. EUR ausgestattete EIC Pathfinder. Dieser unterstützt risikoreiche, interdisziplinär aufgestellte Forschungs- und Innovationsprojekte mit Zuschüssen im Bereich von 3 bis 4 Mio. EUR. Einen Überblick zu Beteiligungsmöglichkeiten im EIC Pathfinder sowie zur weiteren EU-Innovationsförderung bietet Ihnen die Kurzinfo zum Europäischen Innovationsrat

 

Noch Fragen? Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

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news-1666 Fri, 26 Mar 2021 12:40:30 +0100 Aufruf zu Erasmus+ veröffentlicht https://een-hhsh.de/1666-aufruf-zu-erasmus-veroeffentlicht/9fd875cd7d7fee88e3795870a7ebbbc0.html Erasmus+ fördert Projekte in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Insgesamt stehen 2021-2027 Mittel in Höhe von 28 Milliarden Euro zur Verfügung – das Budget hat sich somit im Vergleich zur vorherigen Förderperiode fast verdoppelt. Die Kommission hat am 25. März 2021 das erste Jahresarbeitsprogramm angenommen und den ersten Aufruf in der neuen Förderperiode 2021-2027 für das Programm Erasmus+ veröffentlicht. Schwerpunktthemen sind neben Inklusion und Diversität sowie der Förderung europäischer Werte der grüne und digitale Wandel. Die Verdopplung des Budgets zeige, wie wichtig der Kommission Bildung, lebenslanges Lernen und die Jugend in Europa seien, so die EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, Mariya Gabriel.

Erasmus+ gliedert sich auch weiterhin in drei Leitaktionen. Leitaktion 1 fördert die Mobilität von Einzelpersonen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend sowie sogenannte Jugendaktivitäten. Leitaktion 2 dient in unterschiedlichen Projekttypen der Zusammenarbeit verschiedener Organisationen und Einrichtungen. Die bisherigen „Strategischen Partnerschaften“ werden durch sogenannte Kooperationspartnerschaften und kleinere Partnerschaften ersetzt. Letztere fördern Projekte mit einer pauschalen Summe von 30.000 oder 60.000 Euro. Leitaktion 3 unterstützt Maßnahmen der Politikentwicklung und der politischen Zusammenarbeit.

Im Rahmen der Jean-Monnet-Maßnahmen fördert Erasmus+ nicht nur Studium und Forschung zur Europäischen Integration, sondern erstmals auch Projekte in anderen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung. Neu im Bereich Sport ist die Förderung der Mobilität von Sporttrainern. Generell steht der Breitensport im Mittelpunkt der Sportmaßnahmen.

Förderfähig sind alle öffentlichen und privaten Einrichtungen, die in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport tätig sind. Auch für kleine und mittlere Unternehmen bieten sich interessante Beteiligungsmöglichkeiten.

 

Ihr Interesse ist geweckt? Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1647 Tue, 02 Mar 2021 10:54:34 +0100 Veranstaltungsrückblick: Horizon Europe für den Logistik- und Verkehrssektor https://een-hhsh.de/1647-veranstaltungsrueckblick-horizon-europe-fuer-den-logistik-und-verkehrssektor/e415e82d8beb0e020c6141ae70c713b4.html Am 23. Februar 2021 wurde das neue EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizon Europe, im Rahmen der LIHH-Veranstaltungsreihe „Fördermittelguide“ vorgestellt. Horizon Europe ist das Nachfolgeprogramm von Horizon 2020. Bis 2027 stehen über das EU-Rahmenprogramm insgesamt mehr als 95 Mrd. € für Forschung und Innovation zur Verfügung. Mehr denn je wird dabei ein Fokus auf den Weg hin zur Klimaneutralität beschritten. Gerade für den Logistik- und Mobilitätssektor stellt dies eine große Herausforderung dar. Horizon Europe bietet jedoch zahlreiche Möglichkeiten, eigene Forschungs- und Innovationsanstrengungen fördern zu lassen.

Im Rahmen der von der Logistik-Initiative Hamburg durchgeführten Veranstaltungsreihe „Fördermittelguide“ stellten die Experten Frau Sibyl Scharrer (Enterprise Europe Network Hamburg Schleswig-Holstein bei der IFB Hamburg) und Herr David Doerr (Nationale Kontaktstelle Klima, Energie und Mobilität (NKS KEM) zum EU-Programm Horizon Europe) am 23. Februar 2021 das neue Rahmenprogramm vor und gaben Tipps zu Neuerungen und inhaltlichen Schwerpunkten im Bereich Logistik & Mobilität.

Den vollständigen Veranstaltungsrückblick können Sie in diesem Blogbeitrag der Logistik-Initiative Hamburg lesen. 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1645 Tue, 02 Mar 2021 08:00:00 +0100 Im Interview: Heinz Schelwat von Sea & Sun Technology GmbH zur Forschungs- und Entwicklungsarbeit insbesondere im Bereich Ozeanografie und Aquakultur https://een-hhsh.de/1645-im-interview-heinz-schelwat-von-sea-sun-technology-gmbh-zur-forschungs-und-entwicklungsarbeit-insbesondere-im-bereich-ozeanografie-und-aquakultur/925e3b0f732e137fff1fc038f237162c.html Sea & Sun Technology ist ein Unternehmen aus Trappenkamp, das unter anderem in den Bereichen Ozeanografie und Aquakultur tätig ist. Heinz Schelwat hat das Unternehmen 1998 gegründet und setzt heutzutage die Hälfte seiner 40 Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung von Produkten ein, darunter in von der EU geförderten Projekten. Im Folgenden berichtet er über das Unternehmen und erläutert, welche Rolle die Entwicklungsarbeit bei Sea & Sun Technology spielt.  

Was für ein Unternehmen ist Sea & Sun Technology?

Sea & Sun Technology GmbH ist ein in Trappenkamp in Schleswig-Holstein beheimateter Unterwassermessgerätehersteller. Wir bauen Geräte, die bis zu 40 verschiedene Parameter, wie Temperatur, Druck und Sauerstoff, in bis zu 11,000 Metern Wassertiefe messen können - und zwar auf ein Tausendstel Grad genau. Typische Kunden unseres Unternehmens sind Universitäten, Institute und die Marine. Unsere Geräte werden zum Beispiel hier vor Ort in der Kieler Förde benutzt, aber wir haben Wiederverkäufer auf der ganzen Welt und mittlerweile auch drei Labore in China, damit wir die Geräte näher am dortigen Markt herstellen können.

Sea & Sun Technology hat derzeit 40 Mitarbeiter, davon sind die Hälfte Entwickler. Momentan ist das Unternehmen zum Beispiel in einem Forschungsprojekt in Indonesien im Bereich Aquakultursysteme eingebunden und plant weitere Projekte in Tansania und auf den Seychellen.

Darüber hinaus betreibe ich ein weiteres Unternehmen, das Sea & Sun Organic heißt und Mikroalgen sowie das Nahrungsergänzungsmittel Betakarotin in einem vielstufigen Prozess produziert. Auch hier arbeiten wir an Sensorik, Steuerung und Integration von künstlicher Intelligenz sowie der Anwendung für gesundheitliche Zwecke mithilfe der Fördermittel.

 

Welche Erfahrungen aus der internationalen Forschungs- und Entwicklungsarbeit möchten Sie mit anderen Unternehmen teilen?

Meerestechnik ist ein Bereich, in dem die Forschung deutlich nach vorne getrieben werden muss. Das wurde auch von der UN gefordert, die die Dekade der Ozeane ausgerufen hat. Obwohl die Entwicklungsarbeit in unserem Bereich sehr teuer ist, gibt es weltweit einen großen Bedarf zum Beispiel an neuer Sensorik und deswegen entwickeln wir auch so viel. Es ermöglicht uns auch, unseren Betrieb auszubauen.

Da die Welt der Förderanträge eine eigene Welt mit einer eigenen Sprache ist, gibt es bei uns im Unternehmen eine eigene Stelle, die die Forschungsmittel abwickelt. Diejenigen, die die Mittel bewilligen, würden meistens nicht verstehen, was ich meine, deswegen habe ich eine „Übersetzerin“.

Was die deutschen Fördermöglichkeiten angeht, haben wir schon mit den Fördermitteln des Bundesfinanzministeriums, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Auswärtigen Amts und des AiF gearbeitet. Bei EU-Projekten ist der Aufwand einen Antrag zu stellen noch mal eine Stufe höher als bei den Bundesprojekten. Man muss genau den Kern des „Calls“ treffen und alle Rahmenbedingungen, wie innovativen Charakter und europäischen Mehrwert, erfüllen. Dazu kann es lange dauern, bis man eine Bewilligung erhält. Dagegen bringt es besonders jetzt in der Corona-Zeit ein bisschen Stabilität, dass die Mittel für die Projektarbeit oft für drei Jahre gesichert sind - Corona oder nicht. Daher haben wir den Forschungsbereich noch weiter gestärkt, um hier eine Abfederung zu haben. Darüber hinaus bin ich selber auch Gutachter für Blaue Biotechnologie und Blaue Investments der Europäischen Union.

 

Welche Tipps geben Sie anderen Unternehmen, die sich noch für ein EU-Projekt bewerben wollen oder auch schon mittendrin sind?

Zuerst muss man eine konkrete Idee haben, was man entwickeln will, und danach ermitteln, wie viele Partner man braucht. Anschließend muss man sich einfach bewegen und vernetzen und mit den verschiedenen Akteuren und Clustern treffen, denen man seine Idee präsentieren kann.

Bei uns läuft es oft so, dass die Universitäten oder Forschungsinstitute auf uns zu kommen. Oft müssen sie sogar laut der Förderbedingungen mit einem KMU zusammenarbeiten, das nachher die entwickelte Technologie verwenden kann. Wir zum Beispiel haben viel mehr Anfragen an Projekten, als wir selber abarbeiten können.

Wenn man schon mittendrin ist, ist es wichtig, ein verlässlicher Partner zu sein, um später erneut gefragt zu werden. Oft kommt es auf die Chemie an – auch diese muss stimmen.

 

Vielen Dank für Ihre Zeit und dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben, Herr Schelwat.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1627 Thu, 18 Feb 2021 18:32:00 +0100 EU-Umfrage zu Bedürfnissen von Unternehmen in Bezug auf CSR und Nachhaltigkeit https://een-hhsh.de/1627-eu-umfrage-zu-beduerfnissen-von-unternehmen-in-bezug-auf-csr-und-nachhaltigkeit/ea104098139e4f4379b94038557f4676.html Die Europäische Kommission lädt KMU ein, an einer Umfrage zum Stand von Corporate Social Responsibility (CSR) teilzunehmen. Unter CSR versteht man die Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Im Kern geht es darum, wie Unternehmen vorgehen, um soziale, ökologische, ethische, Menschenrechts- und Verbraucherbelange in ihrer Geschäftstätigkeit zu berücksichtigen.

Die Umfrage richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (bis zu 250 Mitarbeiter), die in folgenden Branchen tätig sind:

  • Agro-Lebensmittelindustrie
  • Textil- und Bekleidungsindustrie
  • Verkehr
  • Einzelhandel
  • Arzneimittel
  • Bergbau und Tagebau
  • Tourismus und Gastgewerbe
  • Banken, Finanzen und Versicherungen

Die Umfrage steht auf Deutsch zur Verfügung. Sie sollte etwa 20 Minuten in Anspruch nehmen und ist bis zum 15. April 2021 offen.

Die Ergebnisse dieser Umfrage sollen der Europäischen Kommission und den nationalen Behörden helfen, Bedürfnisse von Unternehmen in Bezug auf CSR und Nachhaltigkeit besser zu verstehen. Erfolgreiche CSR- oder Nachhaltigkeitsaktivitäten Ihres Unternehmens können – in Abstimmung mit Ihnen - von der Europäischen Kommission als Good Practice Case ausgewählt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden zusammen mit einer Auswahl an Instrumenten zur Erleichterung von CSR-Aktivitäten veröffentlicht.

Zur Umfrage: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/CSR_KMU

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1613 Wed, 03 Feb 2021 15:35:00 +0100 Der Future Hamburg Award 2021 sucht die besten internationalen Startups https://een-hhsh.de/1613-der-future-hamburg-award-2021-sucht-die-besten-internationalen-startups/ed5f7bcf206a06be3a3fe671d6aed288.html Ab sofort können sich Gründerinnen und Gründer für den neuen Future Hamburg Award der Stadt Hamburg bewerben. Mit dem internationalen Startup-Award unterstützt Hamburg innovative Lösungsansätze für die Stadt von morgen. Startups aus der ganzen Welt mit innovativen Geschäftsmodellen sind eingeladen, sich bis zum 31. März unter www.future.hamburg/award zu bewerben. 

Voraussetzung ist ein Geschäftsmodell mit Impact für zukunftsfähige Metropolen und Bezug zu Logistik, Mobilität oder grünem Wasserstoff. International ist der Future Hamburg Award Brückenkopf zwischen Europa und Amerika: Die Gewinner-Startups können im kalifornischen Silicon Valley ihre nachhaltigen Innovationen ausbauen und im Reallabor Hamburg umsetzen.

Weitere Details über den Award finden Sie auf der Website, https://future.hamburg/award

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1610 Wed, 03 Feb 2021 11:33:07 +0100 Die neue EU-Förderperiode kommt: Nutzen Sie unsere Beratung! https://een-hhsh.de/1610-die-neue-eu-foerderperiode-kommt-nutzen-sie-unsere-beratung/c69a57488dfdffbc36d72ea908dd5c79.html Nachdem die letzte EU-Förderperiode am 31. Dezember offiziell geendet ist, befinden wir uns aktuell kurz vor dem Start der neuen EU-Förderperiode (2021-2027). Damit kommen einige Änderungen in der EU-Förderlandschaft auf uns zu. Das Team des Enterprise Europe Network informiert sich laufend darüber, was Neues kommt und was bestehen bleibt. Wir beraten Sie gern! EU-Förderprogramme werden in der Regel für ca. sieben Jahre aufgesetzt, denn für diesen Zeitraum setzen die Mitgliedstaaten jeweils den sogenannten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) fest - ein politischer Rahmen zur Regelung des Haushaltes der Europäischen Union. Aufbauend auf dem MFR werden dann Förderprogramme konzipiert, die die Umsetzung der politischen Handlungsschwerpunkte der EU unterstützen.

Nachdem die letzte EU-Förderperiode (2014-2020) am 31. Dezember offiziell geendet ist, befinden wir uns aktuell kurz vor dem Start der neuen EU-Förderperiode (2021-2027). Da der MFR am 17. Dezember 2020 angenommen wurde, können nun die gesetzlichen Grundlagen für die geplanten Förderprogramme verabschiedet werden und die damit verbundenen sogenannten Arbeitsprogramme für jedes Förderprogramm fertiggestellt werden.

In den kommenden Wochen und Monaten laden wir, das Enterprise Europe Network Hamburg / Schleswig-Holstein, Sie herzlich ein, sich über unsere Online-Medien (z.B. Newsletter und Website) und unsere Informationsveranstaltungen (siehe Veranstaltungskalender) zu den neuen EU-Förderprogrammen zu informieren. Die Förderprogramme umfassen, wie in der Vergangenheit, eine Vielzahl von Bereichen – Bildung, Umwelt, Forschung und Entwicklung, globale Zusammenarbeit, um nur einige zu nennen. Zum Auftakt des größten EU-Förderprogramms Horizon Europe, dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation mit einem Budget von knapp 100 Milliarden EUR, empfehlen wir Interessierten zusätzlich die umfangreiche Veranstaltungsreihe der Nationalen Kontaktstellen (NKS) zu diesem Programm. Diese startet - nur zwei Tage nach der nationalen Auftaktveranstaltung - mit einer Einführung am 10. Februar. Eine Übersicht zu allen Terminen finden Sie hier.

Außerdem freuen wir uns über Ihre E-Mails und Anrufe, damit wir Ihre Fragen ganz gezielt beantworten und Sie zu Ihren individuellen Förderchancen persönlich beraten können. Wie auch in der letzten Förderperiode gilt selbstverständlich: Wir beraten Sie vertraulich und – dank EU-Förderung für unser eigenes Projekt – kostenfrei. Nutzen Sie dieses Angebot und nehmen Sie Kontakt zu uns auf!


 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1608 Tue, 02 Feb 2021 10:18:26 +0100 Neues Angebot für KMU: Der Nachhaltigkeits-Check des Enterprise Europe Network https://een-hhsh.de/1608-neues-angebot-fuer-kmu-der-nachhaltigkeits-check-des-enterprise-europe-network/3ddb10e3c1820950e572bfe062738691.html Wirtschaftlicher Erfolg im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz: Wie kann das Ihrem Unternehmen gelingen? Mit unserem neuen Angebot wollen wir Sie dabei unterstützen, sich auf langfristige nachhaltige Wertschöpfung zu konzentrieren, denn ein erfolgreiches Unternehmen braucht mehr als kurzfristige Gewinne. Wie können wir wirtschaftlichen Fortschritt in Einklang mit sozialer Gerechtigkeit sowie Umwelt- und Klimaschutz bringen?

Angesichts immer dringlicher werdender internationaler Probleme stellt sich diese Frage längst nicht mehr nur in der Theorie oder der Politik. Gerade die Wirtschaft trägt ganz entscheidend dazu bei, ob es gelingen wird, die Lebensqualität auf unserer Erde für kommende Generationen zu sichern, oder gar zu verbessern, und dabei die Grenzen der Natur zu wahren.

Kund*innen, Mitarbeiter*innen und diverse andere Akteure beurteilen Unternehmen zunehmend danach, inwieweit sie nachhaltig wirtschaften, und entscheiden sich gern für die Spitzenreiter in diesem Vergleich. Somit wirkt sich das eigene Engagement für Nachhaltigkeit oftmals ganz entscheidend auf die eigene Marktposition aus.

Gleichzeitig wächst der Druck durch die Politik. Bereits heute zeichnet sich ab, dass Unternehmen mittels Vorschriften und Gesetzen künftig immer stärker in die Pflicht genommen werden, damit sie zum Beispiel unternehmerische Sozialverantwortung übernehmen oder weniger Ressourcen verbrauchen.

Um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei zu unterstützen, sich nachhaltig aufzustellen, bietet das Enterprise Europe Network Ihnen in diesem Jahr einen Nachhaltigkeits-Check an. In einem ca. zweistündigen Termin befragen wir Sie zu diversen Aspekten der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit. Anschließend folgen – nach Ihrem Bedarf und unseren Möglichkeiten – weitere Beratungsgespräche, Workshops und/ oder Recherchen, die die Entwicklung und Umsetzung eines individuellen Aktionsplans fördern. Insgesamt wollen wir Unternehmen dazu ermutigen, sich auf langfristige nachhaltige Wertschöpfung zu konzentrieren, denn ein erfolgreiches Unternehmen braucht mehr als kurzfristige Gewinne.

Da es ein zentrales Anliegen der EU-Kommission ist, Nachhaltigkeit stärker in der Unternehmensführung zu verankern, erhalten wir EU-Förderung für die Durchführung des Nachhaltigkeits-Checks und weiterführende Beratung. Wir freuen uns, Ihnen dieses Angebot daher kostenfrei anbieten zu können. Weitere Informationen sowie unsere Ansprechpartnerinnen für alle Interessierten finden Sie hier:

https://een-hhsh.de/dienstleistungen/nachhaltigkeits-check.html

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1590 Tue, 12 Jan 2021 08:33:32 +0100 Im Interview: Frank Benson von der Vitec GmbH teilt seine Erfahrungen zur europäischen Projektzusammenarbeit https://een-hhsh.de/1590-im-interview-frank-benson-von-der-vitec-gmbh-teilt-seine-erfahrungen-zur-europaeischen-projektzusammenarbeit/375c956f205a25d189a4c1c5232597a5.html Vitec ist ein weltweit agierendes Unternehmen für Hard- und Softwareentwicklung im Internet Protocol Television Bereich mit über 250 Mitarbeitern. Es hat Entwicklungsstandorte in Frankreich, Deutschland, Russland und Israel sowie Vertriebsbüros in England, Asien und Amerika. Frank Benson arbeitet schon seit über 20 Jahren bei der Vitec GmbH in Deutschland. Als Entwicklungsleiter und Projektverantwortlicher hat er bereits an einem inzwischen abgeschlossenen EU-Projekt mitgewirkt und kürzlich ein Neues gestartet. Im Folgenden berichtet Herr Benson von seinen Erfahrungen.  

An welchem EU-Projekt haben Sie bereits mitgewirkt und an welchem wirken Sie zurzeit mit?

Das erste Projekt, an dem ich mitgewirkt habe, hieß Cognitus und wurde über das Programm Horizon 2020 von der EU gefördert. Es hatte eine Laufzeit von drei Jahren und 2019 konnten wir es erfolgreich beenden. Cognitus war ein Innovation-Action-Project. Das bedeutet, dass das Projektergebnis am Ende auch in ein Produkt umgewandelt wurde. Konkret ging es darum, Fernsehsendern sendefähige Videos zur Verfügung zu stellen, die Sportveranstaltungs- oder Konzertbesucher selbst aufgenommenen haben.  

Das derzeit laufende Projekt heißt Copa Europe und ist zum Teil aus dem vorherigen Projekt entstanden. Es wird ebenfalls mit einer Laufzeit von drei Jahren über das Programm Horizon 2020 von der EU gefördert. Mit neun teilnehmenden Partnern z.B. aus Spanien, Griechenland und Israel bilden wir ein sehr großes Konsortium und konnten im November 2020 starten. In diesem Projekt geht es um die Weiterverwendung von Livestreams von Sport- und eSportveranstaltungen. Bei der Benutzung und Archivierung werden Blockchain- und künstliche Intelligenz-Technologien verwendet. 

Aber nicht nur wir von Vitec in Deutschland nehmen an solchen Projekten teil, sondern auch beispielsweise unsere Kollegen aus Frankreich haben bereits an Förderprogrammen der EU teilgenommen. In unserem Konzern ist das ein übliches Mittel, um mit Partnern an Projekten zu arbeiten, um Erfahrungen auszutauschen und gegenseitig voneinander profitieren zu können.

 

Welche Erfahrungen aus den EU-Projekten möchten Sie mit anderen Unternehmen teilen?

Meiner Meinung nach ist es wichtig zu wissen, dass die Planung und Vorbereitung eines Projektes einiges an Zeit in Anspruch nimmt. Wir haben beispielsweise für beide Projekte jeweils ungefähr ein Dreivierteljahr gebraucht, bevor wir loslegen konnten. Zudem mussten wir feststellen, dass das Reporting sehr zeitaufwändig ist. Uns Ingenieuren fehlt da einfach die Routine beim Schreiben solcher Berichte, die ja auch eine entsprechende Qualität haben sollen.

Eine Schwierigkeit bei uns war allerdings der Übergang vom Projektergebnis zum Produkt. Darauf wollen wir dieses Mal mehr achten, denn am Ende soll natürlich ein Produkt entstehen, mit dem wir weiterarbeiten und das wir auch schon verkaufen können.

Schließlich haben wir festgestellt, dass sich aus einem Projekt sehr viele Folgeideen entwickeln können. Zum Beispiel haben wir jetzt am Anfang von Copa Europe schon eine Idee, in welche Richtung es danach weitergehen könnte.

 

Welche Vorteile sehen Sie in der internationalen Zusammenarbeit?

Die internationale Zusammenarbeit bietet eine tolle Möglichkeit, um mit anderen Unternehmen derselben oder ähnlichen Branchen Erfahrungen auszutauschen. Durch die Inspirationen entwickelt man neue Ideen und lernt andere Vertriebswege und Businessmodelle kennen. Allgemein macht man eine wahnsinnige Entwicklung.

Außerdem bildet man innerhalb der Projektlaufzeit ein riesiges Netzwerk mit einer interessanten Mischung aus KMUs, Forschungsinstituten und Hochschulen und hat somit die Möglichkeit neue Partner und Stakeholder zu finden.

 

Welche Tipps geben Sie anderen Unternehmen, die sich noch bewerben wollen oder auch schon mittendrin sind?

Auf jeden Fall sollte jemand dabei sein, der gut dokumentieren kann, der gewillt ist Texte zu schreiben und vielleicht auch eine gewisse Routine hat, englischsprachige, qualitativ hochwertige Dokumentationen liefern zu können. Das spart auf jeden Fall eine Menge Zeit. 

Außerdem ist ein guter Konsortiumskoordinator wichtig. Wir hatten im ersten Projekt das Glück, dass wir einen sehr guten Koordinator hatten, der darauf geachtet hat, dass die Berichte fristgerecht und mit entsprechender Qualität abgegeben wurden. Das ist für die Kommunikation und einen reibungslosen Ablauf sehr wichtig. Und zuletzt ist natürlich zu bedenken, dass das tagtägliche Geschäft nicht zu kurz kommen darf. Ich empfehle aber, sofern die Kapazität es zulässt, auf jedem Fall an so einem Projekt teilzunehmen.

 

Vielen Dank für Ihre Zeit und dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben, Herr Benson.

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news-1575 Mon, 14 Dec 2020 17:42:41 +0100 Rückblick Virtual WindEnergyMatch 2020 https://een-hhsh.de/1575-rueckblick-virtual-windenergymatch-2020/647d569d540074cc476f13657d943541.html Deutlichen virtuellen Rückenwind erfuhr in diesem Jahr das traditionell im Rahmen der internationalen WindEnergy Messe Hamburg durchgeführte Matchmaking des Enterprise Europe Network. Mehr als 500 TeilnehmerInnen - und damit eine Verdopplung gegenüber 2018 - konnten über die virtuelle Kooperationsbörse Gesprächspartner aus über 40 Ländern aus der Windenergiebranche finden. Sie nutzten die 4 Tage der Veranstaltung für einen regen Austausch in den dafür frei gestellten virtuellen Räumen. Dabei stand den Teilnehmern für jedes einzelne Gespräch ein Zeitrahmen von 30 Minuten zur Verfügung. Unterstützt wurden die TeilnehmerInnen durch ihre regionalen Support offices des Enterprise Europe Network, die auch für das Follow-up weiterhin ansprechbar sind.

„Das virtuelle Matchmaking und die dadurch ermöglichten persönlichen Gespräche waren für uns das Highlight im Rahmen der diesjährigen WindEnergy Messe“

Jens Kulenkampff, Geschäftsführer digital@work GmbH nach 25 virtuellen Gesprächen über das vom Enterprise Europe Network organisierte WindEnergyMatch 2020

 

 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1571 Fri, 11 Dec 2020 08:07:27 +0100 Jetzt bewerben: Die CAROTS STARTUP SCHOOL für Wissenschaftler https://een-hhsh.de/1571-jetzt-bewerben-die-carots-startup-school-fuer-wissenschaftler/0bf18f7898506e4b08ac52cf4927d796.html Die CAROTS STARTUP SCHOOL bietet Coaching und Webinare für Wissenschaftler, die ihr unternehmerisches Potenzial entdecken wollen. Vom 1. Dezember 2020 bis zum 31. Januar 2021 können sich Wissenschaftler und Ingenieure, die als Forscher an einer Universität oder einer anderen Forschungseinrichtung arbeiten, um einen von zehn Plätzen in der CAROTS STARTUP SCHOOL bewerben. Bewerben kann sich jeder, der eine Idee für ein neues „Scientific Service Company“ hat, das auf einer fortschrittlichen Analysetechnik basiert, zum Beispiel in einer Großforschungsinfrastruktur wie ein Synchrotron oder eine Neutronenquelle oder in Zusammenarbeit mit einer Universität. Ein Platz in der STARTUP SCHOOL beinhaltet individuelle Coaching-Sitzungen mit einigen der führenden CEOs von „Scientific Service Companies“ in Europa sowie ein Webinar-Programm, das alles Wissenswerte vermittelt, um den Sprung vom Wissenschaftler zum Unternehmer zu schaffen. Die Teilnehmer erhalten außerdem die Möglichkeit, sich einem europäischen Netzwerk von Gleichgesinnten und erfolgreichen wissenschaftlichen Dienstleistungsunternehmen anzuschließen. Die virtuellen eins zu eins Coachings und die monatlichen Webinare beginnen im März 2021 und dauern bis Juni 2021.

Weitere Informationen:

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