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Veranstaltungsrückblick: Gesundheitsthemen in HORIZON 2020

Etwa 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich zu Gesundheitsthemen im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation HORIZON 2020.

Gemeinsam mit der Koordinationsstelle der EU-Forschungsförderung der Technischen Hochschule Lübeck, dem Bereich Technologietransfer der Universität zu Lübeck, dem BioMedTec Wissenschaftscampus und der Nationalen Kontaktstelle (NKS) Lebenswissenschaften hatte das Enterprise Europe Network bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein interessierte Unternehmen sowie Vertreter von Forschungseinrichtungen und Universitäten zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Dr. Lydia Kammler von der NKS Lebenswissenschaften referierte zunächst zu EU-Forschungsförderung im Bereich Gesundheit in HORIZON 2020. Vorgestellt wurden das Programm HORIZON 2020 allgemein,  aktuelle EU-Ausschreibungen und Fördermöglichkeiten speziell im Gesundheitsbereich, geplante Aufrufe für 2020 sowie Förderinstrumente und Programmregeln. Zudem lernten die Teilnehmenden Erfahrungen aus der Beraterpraxis kennen.

In der anschließenden Interviewrunde unter Moderation von Cornelia Pankratz vom Enterprise Europe Network berichteten Dr. Marc Krug (OptoMedical Technologies GmbH) von dem Projekt Arrest Blindness und Prof. Dr. med. Lars Bertram (Universität zu Lübeck) von dem Projekt Lifebrain. Als HORIZON 2020-Projektteilnehmer teilten sie ihre Erfahrungen und beantworteten zahlreiche Fragen. Die Suche nach geeigneten Projektpartnern sowie die eigentliche Antragstellung sollten nicht unterschätzt werden, weshalb eine rechtzeitige Beratung durch die regionalen Beratungseinrichtungen zu empfehlen sei. Auch die Koordination von Projekten könne sich als Herausforderung gestalten. Aus diesem Grund seien die soziale und fachliche Kompetenz sowie Erfahrung in der Projektkoordination wichtig. Die Beteiligung an einem EU-Projekt bietet viele Vorteile, denn neben einer internationalen Vernetzung kann man sich unter Projektpartnern austauschen und gemeinsam neue Ideen entwickeln und Projekte anstoßen.

Des Weiteren informierte Anette Benz vom Enterprise Europe Network über das EU-Förderprogramm „Eurostars“ als mögliche Alternative zu HORIZON 2020. Abschließend bestand für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit eines individuellen Beratungsgesprächs durch Anette Benz (Enterprise Europe Network), Dr. Lydia Kammler (NKS Lebenswissenschaften) und Annette Bender (EU-Forschungsförderung der Universität zu Lübeck). Das Angebot wurde dankend angenommen.

Insgesamt war die Veranstaltung „Gesundheitsthemen in HORIZON 2020“ ein voller Erfolg: Die Teilnehmenden konnten ihr Wissen auffrischen und Neues erfahren sowie Kontakte für zukünftige Projekte knüpfen.  

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