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Erasmus+ Aufruf 2019 veröffentlicht

Das zentrale EU-Förderprogramm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport Erasmus+ bietet zahlreiche Beteiligungsmöglichkeiten für öffentliche und private Einrichtungen.

Die Antragsfristen für Erasmus+ werden jährlich im Herbst veröffentlicht. Erasmus+ gilt als eines der erfolgreichsten EU-Förderprogramme und soll daher im nächsten Jahr um 300 Millionen Euro bzw. 10% im Vergleich zum Vorjahr aufgestockt werden, wie die Kommission in einer Pressemitteilung vom 24. Oktober 2018 erklärte.  

Erasmus+ fördert mehr als die allseits bekannten Mobilitätsaktivitäten. Das Programm ist konkret in die folgenden Aktionen aufgeteilt:

  • Leitaktion 1: Lernmobilität von Einzelpersonen
  • Leitaktion 2: Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren
  • Leitaktion 3: Unterstützung politischer Reformen
  • Jean-Monnet-Aktivitäten im Hochschulbereich
  • Sport

Bewerben können sich grundsätzlich alle öffentlichen und privaten Einrichtungen, die in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport tätig sind. Für kleine und mittlere Unternehmen können insbesondere „Strategische Partnerschaften“ und „Wissensallianzen“ in der Leitaktion 2 von Interesse sein. Strategische Partnerschaften fördern unter Einbeziehung von mindestens drei Organisationen aus mindestens drei Programmländern die Entwicklung von Initiativen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend, Innovationsförderung sowie Austausch von Erfahrungen und Know-how. Möglich sind Projekte unterschiedlichster Art, z.B. zur Förderung des Unternehmergeists von Jugendlichen in Europa, zur Entwicklung von Schulungsmaterialien in einer bestimmten Branche oder etwa zur Anwerbung von jungen Menschen, die sich für eine innerbetriebliche Ausbildung interessieren. Wissensallianzen hingegen richten sich explizit an Unternehmen und bestehen aus Kooperationen zwischen Unternehmen und Hochschuleinrichtungen. Ziel dieser Partnerschaften ist in erster Linie die Förderung der Innovationskraft in Europa, u.a. durch die gemeinsame Entwicklung von Unterrichts- und Lernkonzepten, die Förderung unternehmerischen Denkens und unternehmerischer Kompetenzen und den Austausch von Wissen. Wissensallianzen müssen mindestens sechs unabhängige Organisationen aus mindestens drei Programmländern einbeziehen. Projektvorschläge für beide Aktionen können bereits im Frühjahr 2019 eingereicht werden.

Die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen (inklusive Antragsfristen) finden Sie hier

Gern stehen wir Ihnen beratend zur Seite:

In Schleswig-Holstein

Sabrina Fleischer

Tel.: 0431 / 9905 – 3492

E-Mail: Sabrina.Fleischer[at] ib-sh.de

In Hamburg

Sibyl Scharrer

Tel.: 040 / 24846 – 511

E-Mail: S.Scharrer [at] ifbhh.de

 

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