EU-Umfrage: Wie kann die EU grenzüberschreitende Mobilität verbessern?
Die Europäische Kommission bittet Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – um ihre Erfahrungen und Einschätzungen zu bestehenden Hürden bei der Einstellung von Fachkräften aus anderen EU-Mitgliedstaaten sowie aus Drittstaaten.
Im Fokus stehen dabei insbesondere folgende Fragestellungen:
- Wie können im Ausland erworbene Kompetenzen und Qualifikationen – auch in nicht reglementierten Berufen – besser verstanden, bewertet und anerkannt werden-
- Wie funktionieren die Anerkennungsverfahren für reglementierte Berufe in der Praxis?
- Welche Herausforderungen bestehen bei der Anerkennung von Qualifikationen und der Validierung von Kompetenzen von Drittstaatsangehörigen?
Die geplante Skills Portability Initiative, deren Annahme für das dritte Quartal dieses Jahres vorgesehen ist, soll die Arbeitskräftemobilität in der EU erleichtern, den Binnenmarkt stärken und dazu beitragen, Fachkräfteengpässe zu reduzieren. Gleichzeitig soll die EU attraktiver für internationale Talente werden.
Geplant ist unter anderem:
- die Digitalisierung von Bildungs- und Qualifikationsnachweisen,
- eine bessere Transparenz von Kompetenzen und Abschlüssen,
- die Modernisierung von Anerkennungsverfahren für reglementierte Berufe sowie
- die Entwicklung eines EU-weiten Rahmens zur Vereinfachung der Anerkennung von Qualifikationen und Kompetenzen von Drittstaatsangehörigen.
Die Initiative ist Teil der Bemühungen der Kommission, Verwaltungsaufwand und Kosten für Arbeitgeber und Beschäftigte zu reduzieren.
Unternehmen können sich im Rahmen der SME Panel Survey noch bis zum 25. März 2026 beteiligen. Die Umfrage steht bereits in den jeweiligen Landessprachen zur Verfügung.
Die Kommission freut sich über eine rege Beteiligung aus der Praxis.